Agnes-Schwanfelder-Straße (Bamberg)

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Agnes-Schwanfelder-Straße
Bamberg

Die Agnes-Schwanfelder-Straße ist eine Straße in Bamberg. Sie befindet sich östlich des Bahngeländes und ist eine nach Osten von der Schildstraße abzweigender Fahrweg.

Inhaltsverzeichnis

Namensherleitung

Benannt nach Agnes Schwanfelder von Bamberg welche das Götz-Zitat - lange vor dem fränkischen Reichsritter Götz von Berlichingen (*1480; † 23.7.Burg Homberg bei Jagsthausen) - am 30.9.1454 gegenüber Johann Schwab, einem Sohn des Bamberger Bürgers Jobst Schwab, gebrauchte. Dieser Johann Schwab († 5.4.1483) war Geistlicher am Stift St. Gangolf und brachte diese inkriminierenden Schmähworte vor Gericht, welche noch von anderen namentlich bekannten und vereidigten Personen bestätigt wurden. Die von Agnes Schwanfelder ausgestoßenen Sätze wurden von den Zeugen mit eigenen Ohren gehört, und zwar „zu Nacht, als sie sich gelegt hätten und in ihren Betten lägen“, gehört. Die Unflätigkeiten welche benutzt wurden: „Er solle sie im arse lecken und an ihre bruche kussen,“ und „sie wollt ihm auf sein Platten scheißen, dass es ihm über sein Backen herab in sein Maul rinne“

Erwähnenswertes

Das vor dem Anwesen HNr. 2 stehende Kreuz ist eine Stiftung der Familie Ertl für die glückliche Heimkehr aus russischer Gefangenschaft. Das zwischenzeitlich erneuerte Kreuz ist 1954 von Pater Rigobert Spohn, Pfarrer der Pfarrei St. Heinrich eingeweiht worden.

Literatur

  • Heinz F. Fränkel, Bamberger Straßennamen
  • Hans Mayer und Norbert Haas, Kreuz des 19. und 20. Jahrhunderts in Bamberg
  • Fränkische Blätter für Geschichtsforschung und Heimatpflege, Bamberg 1953
  • Friedrich Wachter, Generalpersonalschematismus der Erzdiözese Bamberg 1007-1907, lfde Nr. 9304

Siehe auch

Weblink