Altstadtfreunde Nürnberg

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Die Altstadtfreunde Nürnberg e.V. sind mit rund 6.000 Mitgliedern die größte kulturell tätige Nürnberger Bürgervereinigung. Die Altstadtfreunde setzen sich für die Erhaltung und Restaurierung der in der Nürnberger Altstadt noch vorhandenen wenigen historischen Altstadthäuser und anderer erhaltenswerter Nürnberger Baudenkmäler und Kunstwerke ein.

Altstadtfreunde Nürnberg e.V.
Vereinstyp Heimatpflegeverein
Sitz Nürnberg
Bundesland Bayern
Gründungsjahr 1950
Vorsitzender Karl-Heinz Enderle
Mitgliederzahl etwa 6.000
Anschrift Weißgerbergasse 10
Erich-Mulzer-Haus

90403 Nürnberg

Telefon 0911 241393
Telefax 0911 8108934
E-Mail info@altstadtfreunde-nuernberg.de
Webseite http://www.altstadtfreunde-nuernberg.de/
Allgemeine Konten Sparkasse Nürnberg
BLZ 760 501 01
Konto 1 357 154
HypoVereinsbank Nürnberg
BLZ 760 200 70
Konto 2 632 985
Logo
Die Altstadtfreunde begutachten das wiederhergestellte Irrerbad.
© Harald Sippel/NZ

Inhaltsverzeichnis

Zur Geschichte

Zur Gründung

Die Altstadtfreunde wurden am 25. Januar 1950 unter dem Namen „Vereinigung der Freunde der Altstadt Nürnberg“ gegründet. Es war ein Verein mit 135 Mitgliedern. Erster Vorsitzender war von 1950 bis 1973 der Facharzt und Historiker Hellmut Kunstmann.

Erst nach der Wahl von Erich Mulzer am 30. Oktober 1973 zum neuen Vorsitzenden wuchs der Verein zu seiner heutigen Größe und Bedeutung heran. Mulzer betrieb die Neuorganisation des Vereins, zu der auch die Änderung des Vereinsnamens in „Altstadtfreunde Nürnberg“ gehörte.

Zur Organisation

Zum Vorstand gehören u.a. Michael Taschner, Karlheinz Enderle, die Vorsitzende Inge Lauterbach, Reinhard Hahn und Harald Pollmann.

1976 befand sich die Geschäftsstelle der Altstadtfreunde im Pilatushaus, Obere Schmiedgasse 66/II. 1980 zog man in die Weißgerbergasse 19/I um. Seit 1988 befanden sich die Geschäftsstelle und die Bibliothek der Altstadtfreunde in der Sebalder Altstadt im Burgviertel in dem von den Altstadtfreunden restaurierten Haus Obere Krämersgasse 16, 90403 Nürnberg. Vom 16. bis 20. November 2009 erfolgte der Umzug in größere Räume in das von den Altstadtfreunden restaurierte Erich-Mulzer-Haus in der Weißgerbergasse 10.

Mit der Renovierung einer Scheune in der Lorenzer Altstadt im Jakober Viertel in der Zirkelschmiedsgasse 30 steht den Altstadtfreunden seit 2002 ein eigener großer Raum für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.

Ziele und Aufgaben

Die Ziele der Altstadtfreunde Nürnberg stehen in der Vereinssatzung. Die Altstadtfreunde wollen „die noch stehenden Baudenkmäler erhalten“, für den „Wiederaufbau der Nürnberger Altstadt im Sinne und im Charakter des zerstörten geschichtlichen Stadtkerns“ und für „die Erhaltung der kulturellen Werte der Altstadt“ sorgen und die Belebung und Attraktivitätssteigerung der Altstadt anstreben. Dafür sind u.a. eine Baugruppe, Hausverwaltung, Stadtführer, ein Öffentlichkeitsausschuss, Bürodienst, Buchhaltung, Logistik, Austräger der „Altstadtberichte“ ehrenamtlich tätig. Hinzu kommt das Erstellen der Jahrespublikation Nürnberger Altstadtberichte, der Rundschreiben usw.

Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmälern

Haussanierungen (Auswahl)

Die Altstadtfreunde haben viel dazu beigetragen, die Reste der kriegszerstörten Nürnberger Altstadt zu erhalten und den Neubau altstadtgerecht durchzuführen. Mitunter erhalten sie Altstadthäuser durch Erbschaft oder Schenkung und renovieren sie. Die Altstadtfreunde sorgten ansonsten auch durch Kauf und Sanierung für den Erhalt von neun Häusern und acht weiterer durch Weiterverkauf.. Mit der Rettung von vier mittelalterlichen Fachwerkhäusern am Unschlittplatz, die bereits für den Abriss freigegeben waren, gelang dem Verein zwischen 1972 und 1978 ein wegweisender Erfolg. Die Altstadtfreunde haben bereits über 20 denkmalgeschützte Gebäude vor dem Verfall gerettet und 12 Abbruchhäuser wiederhergestellt und 8 Baudenkmäler nach dem sogenannten „Unschlittplatz-Modell" privaten Sanierern zugeführt. Einige Beispiele:

Haus Irrerstraße 1

Seit 2003 rekonstruierten die Altstadtfreunde das Haus Irrerstraße 1, das Mulzer besonders am Herzen lag. Archäologische Grabungen in diesem Haus brachten erstaunliche Funde zur Geschichte der Nürnberger Altstadt zutage, aber hemmten den Innenausbau des Hauses, das erst im Herbst 2007 fertiggestellt wurde.

Handwerkerhäuser Kühnertsgasse

2005 begannen die Altstadtfreunde u.a. auch drei mittelalterliche Handwerkerhäuser in der Kühnertsgasse zu sanieren, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. In diesen Häusern will die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg e.V. ein Museum für mittelalterliches Handwerk und Wohnen vom Spätmittelalter bis zum Biedermeier einrichten. Dort soll das Leben im Mittelalter gezeigt werden.

Weißgerbergasse 10

Die Altstadtfreunde sanierten mit einem Aufwand von rund drei Millionen Euro das historische Bürgerhaus Weißgerbergasse 10 als „Erich-Mulzer-Haus“ und haben darin auch die Geschäftsstelle der Altstadtfreunde untergebracht. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sicherte hierfür im Juli 2006 vertraglich einen Zuschuss über 51.000 Euro zu, dem zwei weitere Zuschüsse in gleicher Höhe folgen sollten.

Freilegung von Fachwerk

Die Altstadtfreunde haben im Laufe der Zeit 41 Fachwerkfassaden in der Innenstadt freigelegt, um die unter dem Verputz versteckte mittelalterliche Bausubstanz und den mittelalterlichen Charakter der Altstadt zum Vorschein zu bringen.

Hauszeichen und Hausfiguren

Viele der bis 1796 nicht numerierten Häuser der Altstadt trugen (wie heute noch Wirtshäuser oder Apotheken) eigene Hausnamen, die durch ein plastisches oder gemaltes Hauszeichen verdeutlicht wurden. Die Altstadtfreunde haben zur Wiederherstellung und -anbringung von schönen traditionellen Exemplaren beigetragen.

Meist an Hauskanten angebracht, sind die heutigen Madonnen oder andere Heilige (wie Sebaldus, Lorenz, Georg oder Egidius) bis auf wenige Ausnahmen Nachbildungen. Aus Holz oder Stein gefertigt, haben die Altstadtfreunde bislang 24 Figuren dem Stadtbild zurückgegeben.

Chörlein und Dacherker

Chörlein sind steinerne oder hölzerne Ausbauten, die im ersten Obergeschoß in der Breite einer Fensterachse und in der Höhe eines Stockwerkes übergangslos der sonst schmucklosen Fassade angefügt sind. Die frühesten Beispiele sind mehreckige Ausladungen für einen Hausaltar; davon ist auch der spätere Name abzuleiten. Vor dem Zweiten Weltkrieg schmückten ca. 400 Chörlein die Nürnberger Altstadt - seit 1974 haben die Altstadtfreunde 16 davon aus Bergungsteilen vervollständigt oder detailgenau rekonstruiert.

Ein Dacherker befindet sich meist genau in der Mitte der Dachtraufe und hebt damit die Eigenständigkeit des Gebäudes in traufständigen Häuserreihen hervor. 23 Schmuck- oder Aufzugserker haben die Altstadtfreunde seit 1974 wieder errichtet.

Historisches Hauszubehör

Die Altstadtfreunde kümmern sich auch um die Wiederherstellung zahlreicher historischer Hausattribute in der Altstadt, die einem Haus ein unverwechselbares Gesicht geben: Sonnenuhren, Wappen, Gitter, Türen, Schlöte, Lampen.

Wiederaufbau des Pellerhofs

Die Altstadtfreunde setzen sich für den Wiederaufbau des Pellerhofes ein. Die Initiative hierfür ergriff im Oktober 2005 der Steinmetz Harald Pollmann mit einer „Steinspende“ für das Pellerhaus. Daraufhin gründeten die Altstadtfreunde einen „Arbeitskreis Pellerhaus“ und wirken seitdem als „Speerspitze“ gegen die Nürnberger Stadtverwaltung, die Denkmalbehörde und den Verein BauLust e.V. für den Wiederaufbau des Pellerhofes.

Für den Wiederaufbau des Pellerhofs werben u.a. auch die „Nürnberger Zeitung“ mit Berichten und einer Steinspender-Serie sowie Baukunst Nürnberg.de, ein Architektur- und Geschichtsführer durch die Stadt Nürnberg.

Historische und baugeschichtliche Informationen

Die Altstadtfreunde setzen sich nicht nur für Denkmalpflege ein. Sie vermitteln Nürnberger Bürgern und Touristen auch Informationen über die Geschichte und Bedeutung der Nürnberger Altstadt. So öffnen die Altstadtfreunde am Tag des offenen Denkmals ihre Häuser und führen Besucher hindurch. Auch nehmen sie in der Presse Stellung zu Bauvorhaben in der Altstadt.

Altstadtspaziergänge, Stadtrundgänge und „Streifzüge“

Bei ihren kostenlosen Stadtspaziergängen durch die Altstadt Nürnbergs, »des deutschen Reiches Schatzkästlein«, an denen jedesmal rund tausend und mehr Bürger in Gruppen teilnehmen, zeigen die Altstadtfreunde die Sehenswürdigkeiten Nürnbergs und informieren über die historischen Zusammenhänge. Vorher werden die Führer durch Probeführungen und mit Handreichungen geschult.

Für Familienfeiern, Betriebsausflüge und dergleichen bieten die Altstadtfreunde gegen eine entsprechende Spende auch ihre „Streifzüge“ an, individuelle historische und kunsthistorische Führungen, auch in vier Fremdsprachen. Als Themen werden z.B. angeboten:

  • Das mittelalterliche Nürnberg - Burgviertel
  • Spuren der Reichs- und Kaisergeschichte
  • Kunstgeschichte der großen Kirchen
  • Wiederaufbau und Denkmalpflege
  • Historische Häuser und Innenhöfe
  • Stadtviertel der Gründerzeit - Gostenhof
  • Stadtbefestigung
  • Herrensitze in und um Nürnberg
  • Das Jakobsviertel
  • Hesperiden und Johannisfriedhof
  • Kinderführungen
  • Besichtigung von Sanierungsprojekten

Vortragsabende und Ausstellungen

Des Weiteren organisieren die Altstadtfreunde monatliche Vortragsabende. Die Vorträge finden im Fabersaal des Bildungszentrums Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2, statt. Meist handelt es sich um historische Rückblicke, z.B. über den Adler, die erste Lokomotive der Ludwigseisenbahn von Nürnberg nach Fürth.

Ausstellungen z.B. zum 10-, 20- und 30jährigen Bestehen der Altstadtfreunde dienen der Information über die Arbeit der Altstadtfreunde .

Die Altstadtfreunde-Bude auf dem Christkindlesmarkt

Alle Jahre wieder steht die Altstadtfreunde-Bude auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt in der Gasse „Zur Eiserboh“. Die Altstadtfreunde bieten eine Vielfalt typisch fränkischer Weihnachtsgeschenke an, Rauschgoldengel, Christbaumschmuck aus Zinn, Bastel- und Modellbaubögen, Nürnberger „Guckkästle“, Nürnberger Adventskalender, Nürnberger Postkarten und Bücher aus und über Nürnberg.

Der Bürgerentscheid „Augustinerhof“

Der Einfluss der Altstadtfreunde auf die Nürnberger Stadtentwicklung zeigte sich 1996 bei ihrem Kampf gegen die Gestaltung des „Augustinerhofes“. Ein Entwurf des in Nürnberg geborenen Architekten Helmut Jahn für dieses im Zentrum der Altstadt in unmittelbarer Nähe des Hauptmarktes gelegene Areal sollte nach Ansicht der Stadtplaner der Nürnberger Altstadt einen modernen Anstrich geben. Nach Ansicht der Altstadtfreunde hätte der als „aufgeschnittene Bratwurst“ bezeichnete Bau jedoch nicht in die Dachlandschaft der Nürnberger Altstadt gepasst. In einem von den Altstadtfreunden initiierten Bürgerentscheid stimmten am 14. Januar 1996 67.284 Wahlberechtigte gegen das Projekt und nur 30.637 dafür, wodurch das Bauvorhaben verhindert wurde.

„Kunst in der Scheune“

Im Oktober 2001 hatten die Altstadtfreunde die Restaurierungsarbeiten an der einzigen noch in der Nürnberger Altstadt erhaltenen Scheune Zirkelschmiedsgasse 30, beendet. Neben ihrem Zweck als Lager dient sie seit 2002 den Altstadtfreunden für ihre Reihe „Kunst in der Scheune“ , z.B. für Kunstausstellungen, Konzerte oder Mundartlesungen. Das Jahr wird mit dem „Advent in der Scheune“ beschlossen, wobei bei Mundarttexten, Musik, Glühwein und Gesang auch die Adventssänger der Altstadtfreunde zu hören sind.

Das Publikationsorgan der Altstadtfreunde

Die Nürnberger Altstadtberichte sind die Jahrespublikation der Altstadtfreunde. Sie bringen die wissenschaftliche Grundhaltung der Altstadtfreunde zum Ausdruck. Die Nürnberger Altstadtberichte wurden 1976 von dem damaligen Vorsitzenden Erich Mulzer als Vereinsveröffentlichung der Altstadtfreunde gegründet. Mulzer war bis 2004 ihr Redakteur und konnte bekannte Nürnberger Persönlichkeiten und Historiker, darunter Mitarbeiter des Germanischen Nationalmuseums, als Autoren für die Nürnberger Altstadtberichte gewinnen.

Die Nürnberger Altstadtberichte enthalten neben dem einleitenden jährlichen Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden vor allem Aufsätze über Geschichte, Kunst und Kultur Nürnbergs, insbesondere über bauhistorische Ereignisse in Hinblick auf künftige Entwicklungen sowie Dokumentationen über Baudenkmäler der Stadt Nürnberg und wichtige Baumaßnahmen der Altstadtfreunde in Bild und Text.

Ein Film des VideoFilm Club Nürnberg 50plus

Der Club Nürnberg 50plus e.V. drehte im Jahre 2004 einen 74minütigen Film über die Altstadtfreunde. Es handelt sich um eine Dokumentation über alle wichtigen Ereignisse von 1973, als Erich Mulzer zum Vorsitzenden gewählt wurde, bis 2004. Im Film erzählt der Vorsitzende die Gründungsgeschichte der Altstadtfreunde, erklärt die Altstadtspaziergänge, die Realisierung erster kleinerer Objekte und schließlich die Sanierung der ersten Häuser. Er informiert über die Geschichte der für Nürnberg so typischen Hauszeichen. Man sieht die Entstehung der Replik eines Markus-Löwen durch den Steinmetz Harald Pollmann. Die Ausgrabungen in den Häusern Irrerstraße 1 und Weißgerbergasse 10 und die daraus resultierenden Schlüsse des Stadtarchäologen John Patrick Zeitler für die Stadtgeschichte werden gezeigt. Mulzer hinterfragt aber auch kritisch die Auseinandersetzungen mit dem Baureferat bzw. der Stadt Nürnberg bei den Objekten Unschlittplatz, Kreuzgassenviertel und besonders Augustinerhof.

Die Altstadtfreunde und das Internet

Seit 1998 haben die Altstadtfreunde eine Internetseite. Das Gästebuch wurde eingestellt. Da die Internetseite der Altstadtfreunde nicht kontinuierlich gepflegt werden konnte, richtete Petra Schuster eine eigene Seite für die Altstadtfreunde Nürnberg ein. Auch entstanden unterstützend alternative Foren, in denen die Nürnberger Altstadtprobleme aktuell dargestellt und angesprochen wurden, u.a. auch das Forum der Nürnberger Zeitung. Daraufhin wurde die Internetseite der Altstadtfreunde Anfang 2007 professionell modernisiert.

Zu den unterstützenden Internetseiten gehören auch das Stadtlexikon Nürnberg und die Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg. Durch die Einbindung dieser und anderer Lexika ins Internet können Gestalter von Wiki-Enzyklopädien und Wiki-Lexika mit diesen fremden Internetseiten verlinken und somit weiterführendes vertiefendes Wissen verfügbar machen.


Ehemalige Vorsitzende

  • 1950-1973 Dr. Hellmut Kunstmann (1908-1979), Facharzt und Historiker
  • 1973-2004 Dr. Erich Mulzer (1929-2005), Geograph, Germanist, Historiker
  • 2004-2010 Dr. Inge Lauterbach (* 1938), Chemikerin

Mäzene und bekannte Persönlichkeiten

  • Karl Diehl ist der herausragende „Altstadtmäzen“, der mehrere Bauvorhaben der Altstadtfreunde mit hohen Summen unterstützte.
  • Julius Lincke , Stadtbaudirektor, Berater der Altstadtfreunde, 1984 Bürgermedaille der Stadt Nürnberg

Auszeichnungen

  • 1992 Preis des Kulturfonds der Dr. Lorenz Tucher’schen Stiftung
  • 2002 Preis im Fassadenwettbewerb der Sparkasse Nürnberg, Zweite Preisgruppe (1.500 Euro) für das Fachwerkhaus Pfeifergasse 7
  • 2002 Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung (25.000 Euro)
  • 2003 Anerkennung (5.000 Euro) für das Stadthaus Pfeifergasse 7 im Rahmen des Denkmalpreises der Hypo-Kulturstiftung
  • 2003 Auszeichnung im Fassadenwettbewerb der Sparkasse Nürnberg: Zweiter Platz mit 1.000 Euro für das dreistöckige Wohnhaus mit Giebel in der Mostgasse 9
  • 2004 Bayerischer Bauherrenpreis Stadterneuerung – Vitale Innenstadt: Anerkennung für Zirkelschmiedsgasse (Kulturscheune) und Pfeifergasse 7

Literatur

Altstadtfreunde Nürnberg

  • Adolf Schwammberger: Kunstmann, Dr. Hellmut. In: Adolf Schwammberger: Fürth von A bis Z. Ein Geschichtslexikon. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 232
  • Erich Mulzer: Der Wiederaufbau der Altstadt von Nürnberg 1945 bis 1970, Sonderabdruck. (Erlanger geographische Arbeiten, Heft 31) Erlangen: Fränkische Geographische Gesellschaft, 1972, 231 S.
  • Wolfgang Doll: Die Chörleinsmacher. Nur wenige Handwerksmeister verstehen sich noch auf den Erkerbau. In: Nürnberg Heute, Zeitschrift für Bürger und Freunde der Stadt, Hrsg.: Stadt Nürnberg, Heft 32, Juli 1982, S. 6-9
  • Dieter Schwab: „Es Luuch“. Von der rätselhaften Geschichte baulicher Eigenarten in der Altstadt. In: Nürnberg Heute, Zeitschrift für Bürger und Freunde der Stadt, Hrsg.: Stadt Nürnberg, Heft 32, Juli 1982, S. 33-34
  • Walter Schatz: „Tue Gutes und rede darüber“. Die Mission der Altstadtfreunde. In: Nürnberg Heute, Zeitschrift für Bürger und Freunde der Stadt, Hrsg.: Stadt Nürnberg, Heft 35, Dezember 1983, S. 47-53
  • Gerhard Stapf: Wie Juwelen aus Ruinen wachsen. Über 15 Millionen Euro investierten die Altstadtfreunde bereits in die Rettung historischer Bauten. In: Nürnberg Heute, Zeitschrift für alle, die Nürnberg mögen, Hrsg.: Stadt Nürnberg, Heft 72, Sommer 2002, Mai 2002, S. 44-53
  • Altstadtfreunde Nürnberg e.V. (Hrsg.): Altstadtmacher - 30 Jahre Altstadtfreunde Nürnberg, Redaktion: Inge Lauterbach, Text: Peter Fleischmann, Fotografien: Herbert Liedel, Bernd Telle, Günter Derleth. Nürnberg: Tümmels, 2003, 144 S., ISBN 3-921590-06-X
  • Iris Stuhlmüller: Altstadtfreunde Nürnberg e.V. - Nürnbergs größte kulturelle Bürgerinitiative. Entwicklung und Tätigkeit. Examensarbeit im Fach Volkskunde zum 1. Lehramtsexamen an Grund-, Haupt- oder Realschulen, Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Hartmut Heller), Nürnberg, 1985 - [1]
  • Carolin Herrmann: Die Nürnberger Altstadtfreunde – eine „mächtige“ Vereinigung? Empirische Untersuchungen zu Potential und Reichweite bürgerschaftlicher Einflußnahme. Magisterarbeit, Universität Erlangen-Nürnberg, 1988, 154, X Bl.
  • Valeska Waszak: Die „Altstadtfreunde Nürnberg e.V.“ im Spiegel der Nürnberger Presse. Zulassungsarbeit in Landes- und Volkskunde, Zentralinstitut für Regionalforschung, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, 2001/2002 - [2]

Stadtführer

  • Erich Mulzer: Stadtführer Nürnberg. Stadtrundgang mit Hinweisen auf die Sehenswürdigkeiten, Tips und Informationen. Freiburg: Rombach 1984, 104 S., ISBN 3-7930-0376-0; 4. erneuerte Auflage. Freiburg im Breisgau: Rombach, 1987
  • Erich Mulzer: Guide to Nürnberg. A sight-seeing tour with pointers for places of interest, Tips and information; 94 colour photos plus a city map; 3rd edition, Freiburg im Breisgau: Verlag Rombach, 1986, 104 S., ISBN 3-793003-77-9
  • Erich Mulzer: Nürnberg. guide de la ville, 4. éd. améliorée. Freiburg im Breisgau: Rombach, 1987, 104 S., ISBN 3-7930-0378-7 (Deutsche Ausgabe: Mulzer, Erich: Stadtführer Nürnberg)

Nürnberger Altstadtberichte (Auswahl)

  • Nürnberger Altstadtberichte. Jahresbericht und Aufsätze der Altstadtfreunde Nürnberg, hrsg. von den Altstadtfreunden Nürnberg e.V., erscheint jährlich, Nr. 1 (1976), Nürnberg: Altstadtfreunde
  • Erich Mulzer: Zwanzig Jahre Nürnberger Altstadtberichte. In: Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.V., Nr. 20 (1995), S. 91 - 94
  • Walter Lehnert: Nürnberger Altstadtberichte Nr. 3. Hrsg. von den Altstadtfreunden Nürnberg e.V., (1978), 88 S. – In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Band 71, 1984, S. 222 f. - MVGN
  • Wiltrud Fischer-Pache: Nürnberger Altstadtberichte. Hrsg. von den Altstadtfreunden Nürnberg e.V., Nr. 14 (1989) 88 S., Nr. 15 (1990) 96 S., Nr. 16 (1991) 96 S., in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg Band 80, 1993, S. 273 - MVGN

Altstadtfreunde im Stadtlexikon Nürnberg

  • Wiltrud Fischer-Pache: Altstadt; Erich Mulzer: Altstadtfreunde; Wiltrud Fischer-Pache: Burgviertel; Erich Mulzer: Chörlein; Ruth Bach-Damaskinos:Grübelsbrunnen; Erich Mulzer: Hausinschriften; Ruth Bach-Damaskinos: Hiserleinbrunnen; Ruth Bach-Damaskinos: Lincke, Julius; Wiltrud Fischer-Pache: Sieben Zeilen; Wiltrud Fischer-Pache: Unschlittplatz. In: Michael Diefenbacher; Rudolf Endres (Hrsg.): Stadtlexikon Nürnberg. Nürnberg: W. Tümmels Verlag, 1999, ISBN 3-921590-69-8 - im Netz


Filme

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  • Gerd Dieter Liedtke: BauLust. In: Baukultur. Wiesbaden: Wiederspahn, Jahrgang 1996, Heft 3, Thema: „Nürnberg“, 154 S.
  • Claudine Stauber: BauLust e.V. in Nürnberg. In: Deutsches Architektenblatt, Offizielles Organ der Bundesarchitektenkammer, Nr. 2, 2004. Thema: Wohnen in der Stadt. Forum Stuttgart 2004