Amt Eggolsheim-Senftenberg im Hochstift Bamberg

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Amt Eggolsheim-Senftenberg ist ersteres aus dem Meranischen Erbe an das Bistum Bamberg gelangt. Jedoch teilweise nach dem Aussterben der Andechs-Meranier an die Schlüsselberger gelangt. Erst 1384 konnte das Hochstift Bamberg dies als alleinigen Besitz, bis auf wenigen Ausnahmen - auch Würzburg - hatte hier noch Besitz - beherrschen. Bis 1525 war der Sitz des Amtmannes die Burg Senftenberg, welche in genannten Jahr durch die Auswirkungen des Bauernkrieges niedergebrannt wurde. Der Amtssitz wurde anschließend nach Eggolsheim verlegt. 1686 vergrößerte sich das Gebiet um die Besitzungen des Erbes, welches von von Bose, geb. Stiebar von ihrem Bruder ererbete und an das Hochstift veräußerte.

Das Amt Senftenberg/Eggolsheim hatte Cent und verwaltete Besitz ganz oder teilweise in folgenden Orten:

  • Centamt: Altendorf, Dreuschendorf, Hirschaid, Hochstall, Ketschendorf, Oberngrub, Senftenberg, Stackendorf, Unterstürmig

Literatur

Historischer Atlas von Bayern - Teil Franken - Bamberg, Seite 52ff, 96ff