Amt Hallstadt im Hochstift Bamberg

Aus Franken-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Amt Hallstadt nördlich Bambergs gelegen, wird es als Königsgut bereits 741 erwähnt und kam durch die Schenkung Heinrich II. im Jahr 1007 an das gegründete Bistum.

Geschichte

Als ehemaliges Königsgut und ist das Amt Hallstadt eine Sonderregelung, umfasst sein Bezirk doch auch Dörfer und Güterkomplexe in anderen Ämtern. Diese unterstanden also wenn auch auserhalb und weit ab gelegen dem Gericht Hallstadt. Ursprünfglich Als Amt Bamberg-Hallstadt so noch 1348 genannt wurde dieses Kammermeisteramt Bamberg späterhin geteilt und das Kammeramt Hallstadt entstand.

Das Hochgericht - der Galgen - stand an der Bahnlinie Bamberg/Würzburg mit der Kreuzung der Staatsstraße Bamberg/Hallstadt und nannte sich das "Landgericht an der Roppach". Dieses Gericht wurde 1512 an den bischöflichen Hof gezogen.

Gesamtmäßig verwaltete das Amt Hallstadt die Cent und Besitz in nachfolgende Ortschaften ganz oder teilweise:

  • Centamt: Breitengüßbach, Bruckertshof, Bughof, Dörfleins, Geisfeld, Gundelsheim, Hallstadt, Kramersfeld, Lindach, Geisberg, Lohndorf, Naisa, Oberhaid, Pödeldorf, Sandhof, Schammelsdorf, Strullendorf, Unterhaid, Unteroberndorf, Zückshut

Literatur

  • Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Bamberg, Seite 93

Literatur

Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, "Bamberg", Seite 50ff