Ansbach

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Ansbach war einst Hauptstadt des Markgrafentums Brandenburg-Ansbach und ist heute Sitz des Bezirks Mittelfranken, somit Sitz der Bezirksregierung von Mittelfranken.

Ansbach
Ortstyp Stadt
Land Deutschland
Bundesland Bayern
Regierungsbezirk Mittelfranken
Landkreis Kreisfreie Stadt
Höhe 405 m ü. NN
Fläche 99,92 km²
Einwohner 40.330 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte 404 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen AN
Gemeindekennzahl 09 5 61 000
Anschrift Stadthaus

Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach

Rathaus
Martin-Luther-Platz 1
91522 Ansbach

Telefon 0981 51-0
Telefax 0981 51-303
E-Mail pr@ansbach.de
Webseite http://www.ansbach.de
Oberbürgermeisterin Carda Seidel (parteilos)
Wappen Ansbach.png
Der Schlossgarten mit Orangerie
St. Gumbertus
St. Johannis
Die ehemalige Hofkanzlei

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geschichte

Die Stadt Ansbach blickt auf eine über 1250-jährige Geschichte zurück. Heute hat die Stadt etwa 40.000 Einwohner. Geographisch liegt sie an der historischen Burgenstraße und grenzt an den Naturpark Frankenhöhe. Ansbach zählt zu den schönsten Städten in Mittelfranken. Baudenkmäler wie die Hofkanzlei, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, die Residenz mit ihren 27 Prunkräumen und die prächtige Orangerie im Hofgarten zeugen von der glanzvollen Vergangenheit der einstigen Residenzstadt. 1470 ist erstmals die Judengasse genannt; es ist davon auszugehen, dass Juden bereits Mitte des 14. Jahrhunderts in Ansbach ansässig waren.

Politik

Oberbürgermeisterin von Ansbach ist Carda Seidel, die sich am 16. März 2008 in der Stichwahl gegen Ralf Felber durchsetzen konnte. Frau Seidel war vorher persönliche Referentin des Nürnberger Bürgermeisters und unterlegenen CSU-OB-Kandidaten Klemens Gsell.

Orte der Stadtgemeinde Ansbach

Städtepartnerschaften

Patenstädte

  • Anglet (Frankreich)
  • Bay City (Michigan, USA)
  • Jing Jiang (Volksrepublik China)
  • Fermo (Marche, Italien)
  • Krnov (Jägerndorf) [2], Tschechien)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Parks und Erholungsanlagen

  • Hofgarten
  • Orangerie

Unter Schutz stehende Naturdenkmale

  • Kreuzeiche bei Hürbel

Vereine

Kultur

  • Kulturverein Speckdrumm

Musik

  • Verein Ansbacher Kammerspiele e.V.
  • Musica sacra - Ansbacher Kantorei

Sport

  • Ansbach Grizzlies (American Football)
  • ESV Ansbach-Eyb (Fußball, Tennis...)
  • hapa Ansbach (Basketball)
  • HG Ansbach (Handball)
  • Judo-Team Ansbach (Judo)
  • Radsportgemeinschaft (RSG) Ansbach
  • SpVgg Ansbach (Fußballverein)
  • SV Schalkhausen
  • TSV 1860 Ansbach (Leichtathletik, Tennis...)
  • TSV Brodswinden
  • TSV Elpersdorf

Gaststätten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Faschingspredigt: In der evangelischen St.-Gumbertus-Kirche wird seit 2010 eine gereimte Faschingspredigt in fränkischer Mundart abgehalten. So predigte 2012 der Regionalbischof des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg, Schmidt zum Thema „Vom Heilig- und Scheinheilig-Sein.“ Schmidt wurde 2011 für seine Mundartpredigten mit dem Frankenwürfel ausgezeichnet.
  • Ansbacher Altstadtfest (um Himmelfahrt oder Fronleichnam)
  • Ansbacher Weihnachtsmarkt (immer ab dem Freitag vor dem 1. Advent bis 23. Dezember)
  • Bachwoche Ansbach
  • Internationale Gitarrenkonzerte Ansbach (Mai-Oktober)
  • Kaspar-Hauser-Festspiele
  • LesArt (Vorlesungen bekannter Autoren, an verschieden Orten in Ansbach und 3 weiteren Städten)
  • Rokokofestspiele

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • Bezirksregierung von Mittelfranken
Die Verwaltung der Bezirksregierung von Mittelfranken ist in der ehemaligen Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach untergebracht.
  • Bezirks Mittelfranken.
Dessen Verwaltung und das politische Gremium, der Bezirkstag, sitzen im Bezirksrathaus an der Danziger Straße.
  • Staatliche Bibliothek - Schlossbibliothek

Sonstiges

  • Ansbach-Katterbach ist bis heute Standort der amerikanischen Armee. Die dort stationierte 12. Heeresfliegerbrigade ist derzeit vor allem im Irak eingesetzt.

Bildung

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Hans Meiser (* 16. Februar 1881 in Nürnberg; † 8. Juni 1956 in München), Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Bischof-Meiser-Straße

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Johann Peter Uz (* 3. Oktober 1720 in Ansbach; † 12. Mai 1796 in Ansbach)
  • Robert Limpert (* 15. Juni 1925 in Ansbach; † 18. April 1945 in Ansbach)

Bekannte Persönlichkeiten

Literatur

  • Matthias Simon: Ansbachisches Pfarrerbuch. Die evangelisch-lutherische Geistlichkeit des Fürstentums Brandenburg-Ansbach 1528 - 1806. Nürnberg: Verein für Bayerische Kirchengeschichte.
    • Lieferung 1 - 3. (1955 - 1957), 30, 759 S. (Einzelarbeiten aus der Kirchengeschichte Bayerns; Band 28. Mit Lfg. 3 abgeschlossen)
  • Georg Kuhr: Die Vogtherrsche Stammtafelsammlung im Stadtarchiv Ansbach. In: Nürnberg 1977, S. 412-416
  • Stadt Ansbach (Hrsg.): Ansbach 1221-1971. 750 Jahre Stadt. Ein Festbuch. Schriftleitung und Gestaltung von Adolf Lang. Ansbach, 1971, 244 S.

Siehe auch

Weblinks