Bärenschanze

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Bärenschanze ist ein Stadtteil von Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Bärenschanze gehört zu dem 1632 von Gustav Adolph angelegten äußeren Befestigungsring. Von diesem ist nur noch das Kommandanturgebäude aus reichsstädtischer Zeit in der früheren Bärenschanze (heute Bärenschanzstraße 8b) übriggeblieben. Die Erdwälle wurden Anfang des 19. Jahrhunderts eingelegt. (1)

  • Stadtlexikon Nürnberg Der folgende Abschnitt stammt aus dem von Michael Diefenbacher und Rudolf Endres herausgegebenen Stadtlexikon des Stadtarchivs Nürnberg, ist urheberrechtlich geschützt und deshalb nicht bearbeitbar. Weitere Abschnitte zu diesem Thema sind aber durchaus erwünscht.

Ein weiterer Bezirk Nürnbergs ist die Bärenschanze. In den Verlauf des während des Dreißigjährigen Kriegs ab 1632 um Nürnberg errichteten Erdwallsystems („Retranchement“) wurden zur Verstärkung zusätzliche Schanzen eingesetzt. Eine davon, die Bärenschanze, lag im späteren Burgfrieden in Gostenhof westlich der Altstadt. Für den Unterhalt der dortigen Kasernen war das Kriegsamt zuständig. Ab 1665 bis ins 19. Jahrhundert hatte man hier zusätzlich Kontumazanstalten untergebracht. Im Lauf des 19. Jahrhundert wurde die Bärenschanze abgetragen, heute ist nur noch das Kommandaturhaus von 1721 (Bärenschanzstraße 8b) sichtbar. Heute bildet die Bezeichnung Bärenschanze den Statistischen Bezirk 22 mit 9.962 Einwohnern am 31.12.1997. Autor: Dr. Michael Diefenbacher

Quellen:
Statistisches Jahrbuch 1998.

Literatur

  • Bärenschanze - Eberhardshof. In: U-Bahn Nürnberg. Redaktion: Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg ... Fotos: Bildstelle der Stadt Nürnberg. Nürnberg: Stadt Nürnberg, Baureferat, 1981, 9 S.
  • Franz Willax: Die Befestigungsanlagen Gustav Adolfs von Schweden um Nürnberg 1632. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN), Band 82, 1995, S. 185-235 - MVGN

Siehe auch

Weblinks

  • U-Bahnhof Bärenschanze - im Netz
  • Umgebungsplan U-Bahnhof Bärenschanze - PDF-Datei

Einzelnachweise

  • Franz Wolff: Die Prateranlage. In: Mitteilungen des Bürgervereins GOSTENHOF Kleinweidenmühle – Muggenhof und Doos Nürnberg e.V. gegr. 1880. März-Mai 2007, S. 5-9; hier: S. 9 - PDF-Datei