Bubenreuth
Aus Franken-Wiki
| Bubenreuth | |
|---|---|
| Ortstyp | Gemeinde |
| Landkreis | Erlangen-Höchstadt |
| Regierungsbezirk | Mittelfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Höhe | 288 m ü. NN |
| Fläche | 4,13 km² |
| Einwohner | 4.500 |
| Gemeindeschlüssel | 09572119 |
| KFZ-Kennzeichen | ERH |
| Anschrift der Verwaltung | Birkenallee 51 91088 Bubenreuth |
| Telefon | 09131 8839-0 |
| Website | http://www.bubenreuth.de |
| Bürgermeister | Rudolf Greif (CSU) |
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Bubenreuth ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Bubenreuth liegt im Regnitztal nördlich von Erlangen.
Nachbargemeinden
- 91096 Möhrendorf
- 9105. Erlangen
- 91080 Spardorf
- 91080 Marloffstein
- 91083 Baiersdorf (Mfr.)
Geschichte
Bubenreuth ist wahrscheinlich Anfang bis Mitte des 11. Jahrhunderts n.Chr. entstanden. Der Name Bubenreuth (Bubenrode) bedeutet „Rodung des Bubo“ (Budbert), d.h., dass ein Mann namens Bubo hier den Wald rodete und sich niederließ.
Ursprünglich wurde Bubenreuth erstmals am 24. November 1243 erwähnt. Diese Urkunde ist aber erst nachträglich im 13. Jh. über einen früheren Tatbestand angefertigt worden. Außerdem liegt eine Urkunde vom 25. Januar 1386 vor, in der Bubenreuth erwähnt wird.
Landesherrlich gehörte Bubenreuth zum Fürstentum (Markgrafschaft) Bayreuth, bis es 1806 an Bayern gelangte.
1939 hatte Bubenreuth 415 Einwohner und war landwirtschaftlich orientiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche aus dem Sudetenland vertriebene Geigenbauer in Bubenreuth angesiedelt. Bis 1955 wurden etwa 400 Wohnungen neu erstellt und rund 1.600 heimatvertriebene Geigenbauer angesiedelt. Damit wurde der Musikinstrumentenbau in Bubenreuth neu eingeführt und wurde im alten Bundesgebiet zum wichtigsten Standort für die Herstellung von Streich- und Zupfinstrumenten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Salettla und Mörsbergeigarten, Garten der Gaststätte „Mörsbergei“ und langjähriges Versammlungslokal der „Burschenschaft der Bubenreuther“
- Geigenbauerdenkmal, 1969 zum Gedenken an die aus Schönbach (heute Luby, Tschechien) vertriebenen Geigenbauer errichtet.
- Bubenreutheum: Eine vom gleichnamigen Verein konzipierte Ausstellung im Rathauskeller des Ortes zum Bubenreuther Musikinstrumentenbau und seiner Geschichte. Die Einrichtung eines dauerhaften Museums wird angestrebt. Öffnungszeiten sonntags 14:00 bis 17:00 (Stand Frühjahr 2013); Führungen wochentags auf Anfrage unter Rufnummer 0170-9 31 60 51 (nähere Informationen siehe bei weblinks).
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- Bahn: Bubenreuth hat einen Bahnhof an der S-Bahn-Linie 1 (Hartmannshof - Nürnberg - Fürth - Bamberg. Der Bahnhof gehört zum Einzugsbereich der VGN.
- Straße: Der Frankenschnellweg (A 73) und die Bundesstraße 4 liegen unmittelbar in Ortsnähe.
Ansässige Unternehmen
- Die infoteam Software GmbH hat ihren Firmensitz Am Bauhof 9. Das Unternehmen entwickelt Systemsoftware für die Industrieautomatisierung und Medizintechnik seit 1983. infoteam hat aktuell 120 Mitarbeiter und zwei Tochtergesellschaften in der Schweiz und in China. infoteam Software GmbH
- Zu weltweiter Bekanntheit kam Bubenreuth durch die „Fränkische Musikinstrumentenerzeugung Fred Wilfer KG“ Framus, die hier ihre Instrumente produziert hatte. Heute gibt es im Vogtland in Markneukirchen ein Framus-Museum.
Gaststätten
Weblinks
- Burschenschaft der Bubenreuther (Erlangen): Internetauftritt
- Wikipedia: Bubenreuth
- Bubenreutheum
Literatur und Presse
- Vom Holzbrett zur Konzertgitarre. Baumeister Hannabach hat DVD über die Herstellung eines Instruments erstellt, in: Erlanger Nachrichten vom 25. April 2009[1]
- Lennon schätzte die Bubenreuther Saiten. Ausstellung erinnert an die Bedeutung des Ortes für die Musikgeschichte, in: Nürnberger Zeitung vom 22. Juli 2010[2]
- Visionen in Bubenreuth. Geigenbaumuseum jetzt unter neue Leitung gestellt, in: Erlanger Nachrichten vom 12. April 2012[3]

