Burg Abenberg

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Koordinaten: 49° 14.607'N, 10° 57.769'E
Die Burg Abenberg ist eine beliebte Kulisse für Musikfestivals.<br>Foto: C.Helldörfer/NZ

Die Burg Abenberg erhebt sich über dem Städtchen Abenberg im Landkreis Roth. Sie war der Sitz des bedeutenden Adelsgeschlechts der Grafen von Abenberg, die sie im Hochmittelalter zu einer großen Burganlage aubauten. Sie findet Erwähnung in mittelalterlicher Dichtung, so etwa beim „Parzival“ von Wolfram von Eschenbach.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Burg befand sich während des 13. Jahrhunderts im Besitz der Hohenzollern. Im Jahr 1296 fiel sie an die Bischöfe von Eichstätt, die sie bis 1806 als ihren Verwaltungssitz nutzten. Im 19. Jahrhundert wurde sie mit historisierenden Türmen ausgestattet, die den mittelalterlichen Charakter der Anlage unterstreichen sollten.

Aktueller Eigentümer ist der Zweckverband Burg Abenberg. In der Burg wurden in Restaurant mit Hotel und Tagungsräumen sowie ein Trauzimmer eingerichtet.

Einrichtungen

Die Burg Abenberg beherbergt das Haus fränkischer Geschichte sowie das Klöppelmuseum Abenberg. Die Burg wird außerdem als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Vorträge, Gruppenführungen, Kindermuseumstage und eine Reihe von Freiluft-Musikveranstaltungen genutzt. Besonders bekannt ist das Feuertanz-Festival, bei dem vor allem Bands aus der „Mittelalter-Rockszene“ auftreten.

Besichtigungen

Zu besichtigen ist die Burg von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Adresse/Kontakt

Burgstr. 16
91183 Abenberg
Tel. 09178 90618

Luftbild/Karte

<googlemap lat="49.242868" lon="10.963047" zoom="17">49.243394, 10.962768, Burg Abenberg</googlemap>

Literatur

  • H. Vogl: Arbeiten 1960-93. Ausstellung Burg Abenberg, 16. - 24. Oktober 1993. Schwabach: H. Vogl, 1993, 65, [8] S.
  • Christine Bockisch u.a.: Schatz- und Verwahrfunde im Abenberger Land. Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte. Wissenschaftliches Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im Haus für Fränkische Geschichte, Burg Abenberg, vom 4. Mai bis 6. Juni 1995. Hrsg.: Heimatverein Abenberg e.V., Ralf Rossmeissl. Abenberg: Heimatverein Abenberg, 1995, 100 S. (Vom Abenberger Land; Heft 3)
  • Faltplan Abenberg. Die historische Burg. Kloster- und Museumsstadt. Mit Straßenverzeichnis und Nebenkarten. 2. Auflage. 1:12.500. München: Verwaltungs-Verlag, 2005. 1 Kt. (Auch im Internet unter der Adresse http://www.stadtplan.net verfügbar)

Siehe auch

Gaststätten

Weblinks