Burgebrach

Aus Franken-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Burgebrach
Ortstyp Markt
Landkreis Bamberg
Regierungsbezirk Oberfranken
Bundesland Bayern
Höhe 267 m ü. NN
Fläche 87,88 km²
Einwohner 6.483
Gemeindeschlüssel 09471120
KFZ-Kennzeichen BA
Anschrift der Verwaltung Hauptstraße 3
96138 Burgebrach
Telefon 09546 9416-0
Website http://www.burgebrach.de
Bürgermeister Georg Bogensperger (CSU)
Wappen Burgebrach.png

Burgebrach ist eine Marktgemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Der Ort bildet mit Schönbrunn im Steigerwald eine Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Burgebrach.

Inhaltsverzeichnis

Aussprache

Der Ortsname wird auf dem „e“ betont, da der Ortsname von dem gleichnamigen Fluss Ebrach herstammt.

Lage

Burgebrach liegt östlich des Steigerwalds an der Einmündung der Mittleren Ebrach in die Rauhe Ebrach.

Nachbargemeinden

Religionen

  • Römisch-Katholische-Kirche
Zuständige Pfarrei: St. Veit in Burgebrach
  • Evangelisch-Lutherische-Kirche
Zuständige Pfarrei: St. Laurentius in Walsdorf

Geschichte

Die erste Bezeichnung des Ortes im Jahre 1023 war Urbs Ebraha. Kaiser Heinrich II. schenkte ihn dem Bistum Würzburg, das Burgebrach 1377 an das Hochstift Bamberg verkaufte. Das Marktrecht erhielt es am 21. August 1472 durch den Bamberger Bischof Georg von Schaumburg.

1499 mussten auf Verlangen des Bischofs drei Wehrtürme errichtet werden, dafür erließ er dem Ort die Steuern. Mauern wurden nicht benötigt, da die sumpfigen Wiesen und die beiden Ebracharme lange Zeit feindliche Angriffe verhinderten. So blieb Burgebrach im Hussitenkrieg und im Bauernkrieg verschont. Erst 1550 wurde es von dem berüchtigten Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach und am 16. Februar 1632 im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden von Plünderungen und Brandschatzungen heimgesucht. Im Jahre 1706 mussten an die Franzosen umfangreiche Geld- und Naturalabgaben geleistet werden. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort vom Hochstift Bamberg zu Bayern.

Jüdische Bevölkerung in Burgebrach

Erstmals genannt 1451, hörte die jüdische Gemeinde Burgebrach 1926 auf zu existieren.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich seit 2008 wie folgt zusammen:

Partei Sitze
ADL 2
CSU 6 + Bgm.
CWG 1
SPD 1
ÜCW 3
WGG 1
WOG 3
WOHT 2
WU 1

Orte in der Gemeinde Burgebrach

Seit der Zusammenschließung von Gemeinden besteht die Gemeinde Burgebrach aus 27 Orten:

Gemeindepartnerschaft

  • Kapsweyer (Rheinland-Pfalz)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Auszeichnungen welche die Gemeinde erhielt

  • Golddorf 1998

Vereine

Politische Gruppierungen

  • CSU Ortsverband Burgebrach
  • Junge Union Burgebrach
  • SPD-Ortsverein Burgebrach

Freiwillige Feuerwehren

  • FFW Ampferbach
  • FFW Burgebrach
  • FFW Grasmannsdorf
  • FFW Hirschbrunn/Tempelsgreuth/Küstersgreuth
  • FFW Mönchherrnsdorf
  • FFW Mönchsambach/Dippach/Wolfsbach
  • FFW Oberharnsbach/Unterharnsbach
  • FFW Oberköst
  • FFW Stappenbach
  • FFW Treppendorf
  • FFW Unterneuses
  • FFW Vollmannsdorf

Vereine von A-Z

  • Altenclub
  • Blaskapelle Mönchherrnsdorf
  • Burgebracher Sänger
  • BUND Naturschutz, Ortsverein Burgebrach
  • CAJ Burgebrach
  • Dartclub Flying Angel`s
  • Deutscher Amateur Radio Club e. V. (DARC), Ortsverband Ebrachtal
  • Die Mattenklopfer e.V.
  • Dreschgemeinschaft Treppendorf e.V.
  • F.C. Bayern München e.V. Fanclub
  • FCN-Club Burgebrach
  • Frauen-Union
  • Frauenvokalgruppe Frequenzia Burgebrach
  • Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V.
  • "Heimatsegler" Grasmannsdorf
  • Heimat- u. Verschönerungsverein Burgebrach
  • Imkerverein Burgebrach u. Umgeb.
  • KAB Burgebrach
  • Kath. Jugend Ampferbach
  • Kath. Jugend Burgebrach
  • Kath. Jugend Stappenbach
  • Kath. Landvolkbewegung
  • Kapellenbauverein Unterharnsbach
  • Kirchenchor Burgebrach
  • Krieger- u. Kameradschaftsverein Oberköst-Hirschbrunn
  • LBV-Kindergruppe Burgebrach
  • Löwen-Fanclub Ebrachgrund
  • Milchhäusla e. V., Mönchherrnsdorf
  • Musikkapelle "Ebrachtaler Heimatklänge" Ampferbach
  • Musikverein Ebrachtaler Musikanten Burgebrach e. V.
  • Bläserjugend der "Ebrachtaler Musikanten" Burgebrach
  • Netzfunke Burgebrach
  • Obst- u. Gartenbauverein Ampferbach
  • Obst- u. Gartenbauverein Burgebrach
  • Obst- u. Gartenbauverein Mönchherrnsdorf
  • Oldtimer-Freunde Mönchherrnsdorf
  • Ortskulturring Burgebrach
  • Rot-Kreuz-Bereitschaft
  • Singkreis Unterneuses
  • Soldaten- und Kameradschaftsverein Ampferbach
  • Soldaten- u. Kameradschaftsverein Burgebrach
  • Soldaten- u. Kameradschaftsverein Dürrhof und Umgebung
  • Soldaten- u. Kameradschaftsverein Grasmannsdorf
  • Soldaten- u. Kameradschaftsverein Stappenbach - Unterharnsbach
  • Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsverein Unterneuses und Umgebung
  • "Treffpunkt für Frauen"
  • Verein f. Gartenbau und. Landespflege Stappenbach
  • VdK Ortsverband Burgebrach - Reichmannsdorf
  • VdK Ortsverband Mönchsambach
  • Vogelschutz- u. Verschönerungsverein Oberköst

Sehenswertes

  • Die Pfarrkirche St. Vitus wurde erstmals 1154 genannt. Der Bau des Turmes wurde im 13. Jahrhundert begonnen. Im Baukomplex der Kirche vereinigen sich Gotik und Barock. In den Jahren 1730/1731 wurde das Langhaus nach den Plänen Balthasar Neumann neuerstellt. Die Kirche wurde 1923 durch einen Anbau nach Westen verlängert. Die Inneneinrichtung auch teilweise aus säkularisierten Kirchen.
  • Ehemaliges Amtsgericht, später Kreiskrankenhaus, jetzt Bürgerhaus
  • Das Pfarrhaus war früher ein fürstbischöfliches Jagdschloss und wurde 1909 im Neorenaissance-Stil umgestaltet
  • Von der Befestigung blieb das Obere Tor mit dem Torhaus aus dem Jahre 1720, das heute mit dem angebauten Verwaltungsgebäude als Rathaus dient
  • Ruine Windeck in Ampferbach
  • Flurdenkmäler
Ölberggruppe in einem sechseckigen Sandsteingehäuse auf dem Kirchplatz

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Brauereien

Auf dem Gebiet von Gemeinde Burgebrach bestehen vier Brauereien. Diese sind:

Zwei weitere Brauereien lassen ihr Bier in einer anderen Braustätte produzieren:

Öffentliche Einrichtungen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Joseph Rössert (* 6. August 1808 Burgebrach; † 25. April 1876 Bamberg), Zeichner, Kalligraph, Lithograph

Zum Aufbau dieser Seite herangezogene Quellen

Literatur

Einzelnachweise

  • Joseph Rössert: Nürnberger Künstlerlexikon, Band 3, Seite 1251, K.G. Saur, München 2007
  • Hans Reuther, Die Kirchenbauten Balthasar Neumanns, Verlag Bruno Hessling Berlin 1960, Seite 51

Siehe auch

Weblinks

Karte

<googlemap lat="49.825858" lon="10.741625" zoom="13" scale="yes">49.826456, 10.741594, Burgebrach, Kreis Bamberg (Ofr.)</googlemap>