Burgwindheim

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Burgwindheim
Ortstyp Gemeinde
Landkreis Bamberg
Regierungsbezirk Oberfranken
Bundesland Bayern
Höhe 292 m ü. NN
Fläche 37,35 km²
Einwohner 1.418
Gemeindeschlüssel 09471122
KFZ-Kennzeichen BA
Anschrift der Verwaltung Hauptstraße 26
96154 Burgwindheim
Telefon 09551 273
Website http://www.burgwindheim.de
Bürgermeister Heinrich Thaler (CSU)
Wappen Burgwindheim.png

Burgwindheim ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Der Ort bildet mit Ebrach die Verwaltungsgemeinschaft Ebrach mit Sitz in Ebrach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Burgwindheim liegt im Tal der Mittleren Ebrach, westlich von Bamberg, zwischen Burgebrach und Ebrach. Der Ort liegt inmitten des Naturparks Steigerwald.

Geschichte

  • 1136 Erstmals urkundlich erwähnt
  • 1275 Kloster Ebrach erwirbt von Richold, Theodorisch, Otto und Conrad Blümlein Äcker, Wiesen, Weiden, Weinberge, Waldungen, Fischwasser und Gerichte.
  • 1278 Ritter Ludwig von Windeheim tritt mit dem Schloss und seinen Besitzungen ins Zisterzienserkloster in Ebrach ein.
  • 1290 Erzbischof Gerhard von Mainz bestätigt die Schenkung.
  • 1332 Schenkung des Nonnenhofes an die Abtei in Ebrach.
  • 1363 Kaiser Karl erhebt Burgwindheim zum Marktflecken mit Wochenmarkt, Jahrmarkt und Messrecht
  • 1398 Kaiser Wenzeslaus erteilt Burgwindheim das Haupt- und Halsgericht, die Stock- und Galgengerechtigkeit
  • 1406 Die Abtei Ebrach verkauft den Nonnenhof an Heinz Appeln.
  • 1433 Christian Neidhard Schultheiß (Bürgermeister).
  • 1433 Hussiten-Einfall diese verwüsten die Gegend mit Rauben, Plündern und Morden.
  • 1465 Wundersames Ereignis beim Fronleichnamsfest, welches die Entstehung der „Wallfahrt zu hl. Blut“ zur Folge hat. Pfarrer ist Johann Dodler; Christoph von Fuchs ist Schultheiß. Konrad von Thanhausen unterstützt den Bau der ersten Kapelle.
  • 1467 Am 4. Oktober weiht Weihbischof Johannes von Würzburg die erste Kapelle ein.
  • 1468 Fünf Adelige bestätigen in einer Urkunde das „Zeugnis über das am Fronleichnamstage 1465 vorgefallene Wundermal zu Burgwindheim“.
  • 1503 Abt Johannes II. Leiterbach von Burgwindheim, Abt des Kloster Ebrachs
  • 1569 Errichtung des alten Pfarrhofes.
  • 1579 Bau des Richterhauses
  • 1596 Abt Hieronymus Held lässt die zu klein gewordene Kapelle einlegen und eine neue erbauen.
  • 27.5.1597 weiht Johann Oertlein, Weihbischof der Diözese Würzburg, weiht die noch heute bestehende Heilig-Blut-Kapelle ein.
  • 1625 Entdeckung der heilsamen Quelle.
  • 1631 Brand des alten Pfarrhofes. Das „Wunderbuch“ und wertvoller Kirchenschatz werden Opfer der Flammen.
  • 1649 P. Josephus Agricola gründet unter dem Abt Peter Scherenberger die Corporis-Christi-Bruderschaft zu Burgwindheim.
  • 1650 Einverleibung der Bruderschaft in die Erzbruderschaft Corporis-Christi in St. Peter zu Rom.
  • 1651 Abt Scherenberger weiht mit Vollmacht von Rom die beiden Nebenaltäre ein.
  • 1690 Errichtung des Blutsbrunnens.
  • 1703 Einbruch in der Blutskapelle; eine prächtige Monstranz wird gestohlen.
  • 1720-1728 Bau des Amtsschlosses.
  • 1751 Einweihung der neu errichteten Pfarrkirche durch Weihbischof Daniel Johann Anton Freiherr von Gebsattel, Abt Hieronymus Held.
  • 1766 Bau der Kapellenbrücke im Auftrag des Klosters.
  • 1777 Pater Engelbert Fürstenwerth – ein besonders verdienstvoller Pfarrer für die Pfarrei Burgwindheim.
  • 1803 Auflösung der Abtei in Ebrach aufgrund der Säkularisation. Eugen Montag, der letzte Ebracher Abt.
  • 1803 Posthalterin Margareta Ibel rettet die Heilig-Blut-Kapelle vor dem Abriss. Pater Dionys Feulner ist der erste Pfarrer nach der Säkularisation.
  • 31. August 1806 genehmigte seine Kurfürstliche Durchlaucht Max Joseph den Erhalt der Pfarrei
  • 1806 Napoleon fährt zum ersten Male durch Burgwindheim und speist im „Ibel'schen Post- und Gasthaus“.
  • 1818 Kaiserin Elisabeth von Russland übernachtet am 1. Oktober im Schloss.
  • 1840 Die Blutskapelle erhält zwei neue Seitenaltäre.
  • 1956 Renovierung der Blutskapelle.
  • 1975 Einbruch in der Blutskapelle; wertvolle Votivbilder, Putten. Heiligenfiguren und Kerzenleuchter werden entwendet.
  • 1983 Innenrenovierung der Pfarrkirche – Konsekrierung des neuen Volksaltares durch Erzbischof Dr. Elmar Maria Kredel.
  • 1985 Beginn der Renovierungsarbeiten im Schloss.
  • 1988 Fertigstellung der Renovierungsarbeiten der Schlossmauer und der Remisen. Einweihung der Kath. öffentlichen Bücherei und Einrichtung der Sozialstation in den Remisen I und II.
  • 1989 Beginn des Kindergartenneubaus.
  • 1990 Jubiläumsfeier "525 Jahre Wallfahrt zum hl. Blut" – Pontifikalamt am 17. Juni mit Weihbischof Werner Radspieler, Domkapitular Hans Wich und Pfarrer Alfred Ott.
  • 1991 Errichtung von 10 Kinderspielplätzen in Burgwindheim und seinen Ortsteilen
  • 1992 Änderung der gemeindlichen Wasserversorgung mit Anschluss des gesamten Ortes an die Wasserversorgung Zweckverband Auracher Gruppe
  • 1997 400 Jahre Wallfahrtskapelle zum Hl. Blut
  • 1997 25-jähriges Gründungsfest des Ortskulturringes Burgwindheim
  • 1999 Beginn des Baus einer zentralen Kläranlage
  • 2001 Renovierung des alten Schulhauses an der Hauptstraße und Ausbau zum Rathaus
  • 2001 250 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus des Älteren
  • 2003 Jubiläum "275 Jahre Schloss Burgwindheim"

Politik

Bürgermeister

1. Bürgermeister ist Heinrich Thaler (CSU)

Gemeinderat

CSU: 7 Sitze Bürgerblock: 3 Sitze CUW: 2 Sitze

Orte in der Gemeinde Burgwindheim

Nachbarorte

Freiwillige Feuerwehr

Politische Parteien und Gruppierungen

  • CSU Burgwindheim
  • CUW Burgwindheim

Vereine von A-Z


Weblinks

Karte

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