Christoph Adam Groß von Trockau

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Christoph Adam Groß von Trockau zu Zeilenreuth, Trendel und Trautskirchen (* 24. Dezember 1649 in Erlangen; † 21. Februar 1724 ebd.), begründete eine Ritterakademie, die als Vorläuferin der Universität Erlangen gilt.

Die Grosen v. Trockaw, Siebmachers Wappenbuch, 1605

Leben

Geboren in die Familie Groß von Trockau, besuchte er das Bayreuther Gymnasium und die Universitäten zu Jena und Tübingen. Nach ausgedehnten Kavaliersreisen trat Christoph Adam in markgräfliche Dienste.

So wurde er Landeshauptmann in Neustadt an der Aisch, auch Oberhofmeister der 1702 verstorbenen Markgräfin Sophie Luise.

In den Jahren 1692-98 bekleidete er die Position des Aufsehers der Manufakturen in Neustadt Erlangen. Ferner wurde er Direktor der Kolonie Neu-Erlang, des weiteren Premierdirektor.

Auch war er Vorsitzender des Justiz- und des Kommerzienkollegiums. Nach seinen eigenen Angaben hat er 54.000 Gulden in Erlangen investiert.

Christoph Adam war mehrmals verehelicht. Dank des Vermögens seiner ersten Frau - Sophie Friederike von Lentersheim, geb. von Stein (1632-1699) - stiftete er 1699 ein Stipendium für 24 junge Adlige, denen er in einem von ihm erbauten Auditorium Unterricht erteilen lassen wollte. Auch entwarf er das Projekt für eine Art Hauswirtschaftsschule für adelige Fräulein.

Eien zweite Ehe ging ermit Maria Magdalena Zobel von Giebelstadt (1675-?) ein.

Nach seinen Ableben in Erlangen wurde er in der von ihm gestifteten Sophienkirche bestattet.

Ehrungen

In der Buckenhofer Siedlung wurde 1937 ein Platz nach ihm benannt.

Siehe auch