Debberlesverein

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Mit dem stolzen 1. FC Nürnberg hat der im fränkischen Volksmund als Debberlesverein firmierende Fußballklub nichts zu tun, auch wenn der «Glubb« in der Vergangenheit des öfteren als Debb tituliert wurde (1).

Nein, mit dem bösen Schimpfwort Debberlesverein meinen die fränkischen Club-Fans – weit über jeglichem Neidverdacht stehend – niemand anderen als den Nachbarn tief im Süden: den FC Bayern München. Dessen Präsident Uli Hoeneß besitzt zwar eine Wurstfabrik in der Noris, hat zwar auch einst mal kurz bei den ruhmreichen Cluberern gespielt, aber nichtsdestotrotz arbeitet er für die neureichen Emporkömmlinge. Die kicken mittlerweile erfolgreicher als der Club (wenn auch nicht unbedingt in der Saison 2010/2011), haben inzwischen auch mehr Meistertitel gesammelt – aber trotzdem bleiben sie aus fränkischer Sicht ein Debberlesverein.

Inhaltsverzeichnis

Literatur

  • pro [= Philipp Roser]: NZ-Serie ...auf gut Fränkisch am Ball: Debberlesverein. In: Nürnberger Zeitung vom 29. März 2008 - Artikel bei nz.de
  • Debberlesverein. In: SFG-Echo, Heft 7 vom 24. Mai 2008, Sportfreunde Großgründlach e.V. - PDF-Datei

Anmerkungen

(1): Der mittlerweile geflügelte Ausspruch „Der Glubb is a Debb“ wird allgemeinen dem fränkischen Journalisten und Mundartautor Klaus Schamberger zugeschrieben.

Siehe auch

Weblinks

  • Debberlesverein. Im: Wörterschutzgebiet von Klaus Karl-Kraus - online