Deutsch-deutsches Museum Mödlareuth

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Deutsch-Deutsches-Museum

Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Teilabriss am 17. Juni 1990 entstand die Idee das Deutsch-Deutsche-Museum, eine Gedenkstätte und ein Museum in dem als »Little Berlin« bekannt gewordenen Ort Mödlareuth zu errichten. Nachdem zunächst ein Arbeitskreis Museum Mödlareuth seine umfangreiche und aufwändige Arbeit bereits kurz nach der Grenzöffnung aufgenommen hatte, erfolgte am 3. September 1990 die Gründung des Vereins »Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth e.V.«

Das Museum hat das Ziel die Geschichte der deutschen Teilung in ihrer Gesamtheit abzubilden. Neben Mauer und Stacheldraht also auch die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Aspekte.

Der zeitliche Rahmen beginnt 1944/45 mit der Festlegung der Besatzungszonen und dem Ende des Zweiten Weltkrieges und endet mit der Friedlichen Revolution 1989 und der Wiedervereinigung 1990 und ihren aktuellen Auswirkungen bis in die Gegenwart. Schwerpunkte sind dabei die Themenbereiche Sperranlagen, Grenzüberwachungsorgane, Zwangsaussiedlungen, Grenzübergangsstellen, illegale Grenzübertritte/Flucht, wirtschaftliche/verkehrstechnische Auswirkungen, Alltag an der Grenze sowie friedliche Revolution und Wiedervereinigung.

Siehe auch

Weblinks