Dimplex Falke Nürnberg

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Dimplex Falke Nürnberg ist der ranghöchste Basketballklub in Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Anfänge des derzeit in der zweiten Liga beheimateten Vereins liegen in Nürnberg bei der DJK Falke. In dem Arbeiterverein aus dem Stadtteil Glaishammer fanden sich Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts einige junge Spieler zusammen, die sich bereits von der gemeinsamen Schulhausmannschaft des Hans-Sachs-Gymnasiums kannten.

Sportliche Entwicklung

Von der Bezirksliga führte der Weg der DJK Falke stetig nach oben. In der Saison 1995/96 schließlich feierten die in Fankreisen nur Falken genannten Nürnberger mit dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga ihren bis dahin größten Erfolg: Mit einem klein bemessenen Etat und vielen jungen Spielern um die beiden „Ur-Falken“ Stephan Harlander und Achim Feige hielt sich das Team im Unterhaus. Erstin der Spielzeit 1998/99 begannen die Strukturen mit dem Einstieg des Börsenbrokers Consors professioneller zu werden.

Nachdem im darauffolgenden Jahr der Aufstieg in die Bundesliga nur knapp verpasst wurde, zog sich der Hauptsponsor zurück und die Nürnberger Korbjäger standen vor einem kompletten Neubeginn. Ein finanziellen Ruin wurde abgewendet. Die Lizenz für die Zweite Liga ging vom Hauptverein an die neugegründete norisbasket GmbH, an der der neue Hauptsponsor Ralph Koczwara mit seiner Firma und Namensgeber den Hauptanteil hatte.

Mit dem erfahrenen Trio Karim Aw, Thomas Rissmann und dem rumänischen Ex-Nationalspieler Marcel Tenter als tragende Säule neben vielen jungen fränkischen Spielern etablierte sich die Mannschaft in der zweiten Liga als RCE Falke Nürnberg. In der Saison 2004/2005 gelang mit dem überragenden Punktesammler Julius Jenkins an der Spitze die große Überraschung: Nürnberg stieg in der ersten Bundesliga auf, wo es mit dem Einstieg einer in Nürnberg ansässigen Firma fortan als die sellbytel baskets Nürnberg antrat. Im vergleich zu den Mitkonkurrenten in der ersten Liga standen den von Ex-Spieler Stephan Harlander trainierten Nürnberger aber nur bescheidene finanzielle Möglichkeiten zur verfügung. Zudem widerstand Jenkins den monetären verlockungen nicht und wechselte in belgische Bree. Diesen Weggang und das Karriereende von Rissmann konnten die anderen Neuzugänge nicht kompensieren. In der ersten Saison hielten sich die Baskets nur aufgrund einer Aufstockung der Liga. 2007 stieg die Mannschaft als Tabellenvorletzter wieder ab.

Kooperation

Das drohende finanzielle Aus nach zwei erfolglosen Jahren im Oberhaus wurde abgewendet, in dem sich die Nürnberger mit dem Deutschen Meister Bamberg zusammenschlossen. Unter dem Dach der „Franken 1st“ betitelten Kooperation, in die insgesamt acht Vereine eingebunden sind, sollen in Nürnberg künftig Talente heranreifen und Spielpraxis in der neugeschaffenen 2.Bundesliga/Pro A sammeln.

Siehe auch

Weblinks

  • Dimplex Falke Nürnberg - im Netz