Dompropstei-Amt Burgellern im Hochstift Bamberg

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Das Dompropsteiamt Burgellern ist wahrscheinlich das Gebiet welches Bischof Otto I. unter "Alren" zurückerwarb und späterhin als Rittergut der Förtsch von Thurnau bekannt ist. Nach dem Aussterben der Förtsch von Thurnau 1565 verkauften dessen Erben Burgellern an das Hochstift Bamberg, welches es 1571 als Ritrermannlehen an die Dompropstei weiterverkaufte.

Die Cent und die damit verbundene landesherrlichen Hoheitsrechte wurden durch das Amt Scheßlitz ausgeübt. Berufungen, aus Urteilen des Gerichts zu Scheßlitz wurden zuerst an die Dompropstei weitergeleitet und danach an das fürstliche Hofgericht.

Der Vogt des Dompropsteiamtes Burgellern war gleichzeitig hochstiftisch fürstlicher Steuereinnehmer.

  • Centamt: Burgellern, , Ehrl, Schlappenreuth, Schneeberg
  • Vogtei- und Steueramt: Burgellern, Dörrnwasserlos, Doschendorf, Ebensfeld, Ehrl, Oberoberndorf, Schlappenreuth, Schneeberg, Schweisdorf,

Literatur

Historischer Atlas von bayern Teil Franken, Bamberg, Seite 67