Elena Krawzow

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Elena Krawzow bei ihrer Ankunft in Nürnberg

Elena Krawzow (* 26. Oktober 1993 in Kasachstan) ist eine Behindertensportlerin.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Seit 2005 lebte Elena Krawzow mit ihren Eltern in Bamberg. Mit sieben Jahren brach bei ihr eine erbliche Augenkrankheit aus, die langfristig zur Erblindung führt. Im Alter von 12 Jahren wechselte sie daher an das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte (bbs) in Nürnberg. Sie galt schon immer als Sportskanone, lernte jedoch erst im Alter von 13 Jahren schwimmen. Der Leiter des bbs-Freizeitzentrums, Michael Heuer, wurde auf sie aufmerksam und lenkte ihr Interesse auf den Wassersport. Später führte er sie beim TSV Altenfurt ein, auf nationaler Ebene geht Krawzow für den Verein für Behinderten-, Versehrten und Rehabilitationssport (bvsv) an den Start. Ihr Trainer Günter Zirkelbach (TSV Altenfurt) war maßgeblich daran beteiligt, dass sie bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Vorlauf über 100 Meter Brust einen neuen Europarekord in ihrer Klasse aufstellte und sich so noch kurzfristig für die Paralympics in London qualifizieren konnte. Dort startete sie in vier Wettbewerben und gewann über 100 Meter Brust eine Silbermedaille.[2]

Elena Krawzow strebt an der bbs den Beruf einer Physiotherapeutin an. [3] Neben dem Schwimmsport war sie als Kind eine begeisterte Fußballerin.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Olympische Spiele London (Paralympics): Elena Krawzow
  2. Nürnberger Zeitung, 28. August 2012: Krawzow: Nürnbergs Triumph in London
  3. Nürnberger Nachrichten, 26. August 2012: Elena ist nicht zu bremsen