Ellingen

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Ellingen
Ortstyp Stadt
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Regierungsbezirk Mittelfranken
Bundesland Bayern
Höhe 391 m ü. NN
Fläche 31 km²
Einwohner 3.723 (31. Dez. 2007)
Gemeindeschlüssel 09577125
KFZ-Kennzeichen WUG
Anschrift der Verwaltung Weißenburger Str. 1
91792 Ellingen
Telefon 09141 8658-0
Website http://www.ellingen.de
Bürgermeister Walter Hasl (SPD)
Wappen von Ellingen.png
Rathaus in Ellingen

Ellingen ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist bekannt als die "Perle des Fränkischen Barock" und gilt als die Deutschordensstadt schlechthin. Über Jahrhunderte war Ellingen Sitz des Landkomturs der Ballei Franken, der reichsten und bedeutensten Deutschordensprovinz. Der Blütezeit des 18. Jahrhunderts verdankt die Stadt ihr „stileinheitliches Stadtbild, das in ganz Deutschland seinesgleichen sucht“, wie der Kunsthistoriker Arthur Schlegel feststellt.

Inhaltsverzeichnis

Gebäude und Sehenswürdigkeiten

  • Mächtigster Bau ist das Deutschordensschloss, der größte und prächtigste Barockbau dieser Art in Süddeutschland.

Die städtebauliche Einmaligkeit wird den Besuchern im Barockrundweg vorgestellt. Das Stadtbild ist bis auf das Pleinfelder Tor von 1660 von Barock und Rokoko geprägt, so die

  • Katholische Pfarrkirche St. Georg
  • Rathaus
  • Gasthof „Zum Römischen Kaiser“, alles von Franz Josef Roth erbaut.
  • Deutschordensschloss: die weitläufige Dreiflügelanlage und die Schlosskirche Mariä Himmelfahrt und St. Ulrich (1746) entstanden von 1718 bis 1731. Sehenswert das Treppenhaus und die ehemaligen Räume des Landkomturs.
  • Kastell Sablonetum/Deutsche Limes-Straße an der Strecke nach Höttingen: das Kastell wurde nach vollständiger Ausgrabung in Teilen wieder aufgebaut. Nordwestturm mit Nordmauer samt Erdrampe. Bauinschrift aus dem Jahr 182 n.Chr. datiert eine umfassende Umbaumaßnahme und nennt den antiken Namen des Platzes.

Nachbarorte

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

  • Dr. jur. Gottfried von Feder (17. November 1806 in Ellingen; † 12. November 1892 in München), von 1866 bis 1879 königlich bayerischer Regierungspräsident von Mittelfranken in Ansbach, 1878/79 Reichstagsabgeordneter der nationalliberalen Partei, ab 1879 Präsident des königlich bayerischen Verwaltungsgerichtshofs in München; ab 1868 Mitglied des Pegnesischen Blumenordens

Weblinks

Karte

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