Ernst von Bomhard

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Ernst Theresius Moritz Bernhard von Bomhard (* 15. Februar 1833 in Waischenfeld; † 2. Dezember 1912 in Berlin-Grunewald), Senatspräsident am Reichsgericht in Leipzig.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Geboren als Sohn des Amtmanns Carl von Bomhard (1800–1866) und der Charlotte von Arnim (1809–1892).

Am 12. August 1865 heiratete er Laura Groß, Tochter des in Bamberg ansässigen Tabakfabrikanten Theodor Groß und seiner Ehefrau Anna, geb. Ista.

Nachkommen

Er war Vater von drei Töchtern und einem Sohn. Dieser Sohn - Eduard von Bomhard - schlug wie sein Vater die juristische Laufbahn ein und starb in München im Jahr 1900 als Landgerichtsrat.

Berufliches

Nach seinen Studien der Rechtswissenschaft wurde er 1857 Assessor am Bezirksgericht Bamberg. Wurde 1858 an das heutige Oberlandesgericht Bamberg - ehemals Appellationsgericht Oberfranken - versetzt. Als Substitut der Staatsanwaltschaft kam er 1862 nach Windsheim und 1864 als Staatsanwalt nach Bamberg zurück. 1870 wurde er Rat in Schweinfurt und 1871 Staatsanwalt in Straubing. Im Jahr 1875 war Bomhard im Justizministerium Bayern tätig und wurde 1877 Appellationsgerichtsrat in Bayern und 1879 Oberlandesgerichtsrat. Seit dem Jahr 1880 war er am Oberlandesgericht München tätig und wurde 1881 Reichsgerichtsrat und begleitet von 1892–1902 das Amt des Senatspräsidenten am Reichsgericht in Leipzig. Durch diese Funktion erhielt er den Titel Exzellenz.

Literatur

  • "Der in Bayern immatrikulierte Adel" Band VI, Seite 403 ff.

Siehe auch

Weblinks