Feierabend-Radtour zur Rundkapelle

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Inhaltsverzeichnis

Romanisches Kirchlein und artenreiches Biotop

Von Clara Grau

Sie gehört zu den ältesten Gebäuden im Stadtgebiet: Die Rundkapelle in Altenfurt wird auf die erste Hälfte des zwölften Jahrhunderts geschätzt. Historische Quellen überliefern etwas später, im Jahr 1225, eine „Ecclesia in Altenfurte“. Ein Eremit soll in Nähe des romanischen Kirchleins gehaust haben, außerdem werden ein Bauernhof und ein Forsthaus genannt. Der Sandsteinbau ist Johannes dem Täufer und Katharina von Alexandrien geweiht und gehörte bis zur Reformation zum St. Egidienkloster. Nach langer profaner Nutzung hat die katholische Kirchengemeinde St. Sebald 1952 die Kapelle wieder übernommen. Ebenfalls seit den 50er Jahren im Besitz der Gemeinde ist das Schlösschen aus dem 15. Jahrhundert, das gleich nebenan steht.

Der etwa zehn Kilometer lange Weg zur Altenfurter Rundkapelle führt uns über den noch recht jungen „Grünzug Goldbach“. Wir starten am Wöhrder See und überqueren auf Höhe des Norikus die Kressengartenstraße. Von der Tullnaustraße zweigt links ein sandiger Rad- und Fußweg ab. Am Zeltnerschloss biegen wir links in die Gleißhammerstraße. Bei einem markanten orangen Haus zweigt rechts ein Radweg ab. An einem Tennisplatz überqueren wir die Goldbachstraße und fahren immer weiter geradeaus durch die Metthingstraße. Unter dem Ring hindurch radeln wir zum Aussiger Platz. Wer jetzt schon durstig ist, kann in einer der Biergärten an der Zerzabelshofer Hauptstraße einen ersten Einkehrschwung machen.

Der weitere Weg folgt der Urbanstraße, die am Ende in einen kleinen Waldweg mündet. Wir erreichen den Valznerweiher und biegen über ein kleines Brücklein auf den Lohengrinweg in Richtung Fischbach ab. Immer geradeaus geht es über einige Querwege hinweg bis zum Eisweiher. Hier folgen wir rechts der Markierung „Roter Adler“ zum Amtmannsbrücklein. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt ein Radweg entlang der Fischbacher Hauptstraße und später der Löwenberger Straße, der uns direkt zur Rundkapelle führt.

Brache als Heimat für
seltene Tier- und Pflanzenarten

Nach einer kleinen Pause fahren wir entlang der Liegnitzer Straße. Einige Meter nach der Kreuzung Gleiwitzer Straße beginnt links ein Radweg über das Moorenbrunnfeld zum Waldparkplatz. 1984 siedelte sich auf der Brache, die einst einen Autofriedhof beherbergte, die Firma Siemens an. Neben einigen weiteren Unternehmen befinden sich hier auch Sportplätze. Der größte der Teil der Fläche steht den Nürnbergern als Erholungsgebiet zur Verfügung. Hundebesitzer und Spaziergänger treffen sich hier. Im Sommer wird gegrillt. Bedeutsam ist das Moorenbrunnfeld aber auch als Biotop: Es gibt viele seltene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.

Von der Schranke am Parkplatz fahren wir geradeaus in den Wald. An einer V-Gabelung nach wenigen Metern halten wir uns rechts. Immer geradeaus fahren wir auf einem gut ausgebauten Schotterweg. Mit dem grünen Punkt und der Ausschilderung Zollhauspark geht es bergan und auf der Bergkuppe rechts. Nur noch wenige Meter, dann lockt der Biergarten „Zollhauspark“ mit Live-Musik und italienischen Spezialitäten.

Nach einer Stärkung machen wir uns auf den Rückweg: Links von der Straße „Am Zollhaus“ führt ein Waldweg bergab zur Liegnitzer Straße. Dieser folgen wir links auf einem Radweg. Nach einigen Metern steigt uns weihnachtlicher Duft in die Nase: Eine Lebkuchenfabrik hat bereits mit der Produktion begonnen. An der großen Kreuzung biegen wir rechts in die Münchener Straße. Nun geht es gut ausgeschildert entlang des Volksparks Dutzendteich und des Luitpoldhains zurück in Richtung Altstadt. Nach etwas über 20 Kilometern erreichen wir den Wöhrder See.


Interaktive Tourenkarte


Tipps zur Bedienung dieser Tourenkarte

Mit Klicken auf das Plus- und dem Minuszeichen (links oben in der Karte) bzw. mit dem Mausrad lässt sich der dargestellte Ausschnitt vergrößern bzw. verkleinern, mit den Pfeilsymbolen bzw. der Handfunktion (linke Maustaste gedrückt halten)der Ausschnitt verschieben und so die Strecke virtuell abfahren. Durch Klicken auf die roten Markierungspunkte erhält man Informationen zu Besonderheiten entlang der Strecke bzw. Wegpunkten. Nach dem Schließen der Seite kehrt die Karte wieder in ihren Ausgangszustand zurück.

  • Folgende drei Darstellungmöglichkeiten sind wählbar: Kartendarstellung, Satellitendarstellung und Satellitendarstellung mit Straßennamen (Hybrid). Die maximale Vergrößerungsstufe ist vom vorhandenen Bildmaterial abhängig.

Netzverweis

Rundkapelle Altenfurt

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