Franz Josef Felsecker

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Dr. Franz Josef Felsecker (*1805 in Bamberg; † 1886 in Milwaukee, Wisconsin, USA), war Jurist, Philosoph und Teilnehmer am amerikanischen Bürgerkrieg.

Leben

Felsecker war der Sohn des Bamberger Bürgermeisters Johann Anton Felsecker. Er heiratete Gertrud Bayl, die Tochter des Johann Georg Bayl, ebenfalls Bamberger Bürgermeister in den Jahren 1821 bis 1834.

Nach seiner Promotion 1828 an der Universität Erlangen zum Dr. phil. ging er im selben Jahr für einige Monat nach Heidelberg als Privatdozent. Als Privatdozent lehrte er von August 1828 bis 1831 an der Universität Erlangen. Als Redakteur an der Zeitung „Bamberger Tagblatt“ war er in der Zeit von 1834 bis 1836 tätig. Felsecker verfasste zahlreiche Artikel, die noch im Internet zu finden ist heute.

Im Jahr 1847 reiste Felsecker nach Rom und besuchte auf dieser Reise Lorete und Assisi. Ferner besuchte er die stigmatisierten Jungfrauen Maria von Mörl zu Kaltern und Domenica Lazzari zu Capriana in Tirol.

Felsecker wanderte nach Amerika aus, wurde Herausgeber einer deutschen Zeitung in Milwaukee, Wisconsin und nahm als Soldat am amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) teil.

1880 wurde er über eine Volkszählung mit seiner Familie in Milwaukee, Wisconsin erfasst [1] Als seinen Beruf gab er Prof. of Languages an.

In den USA war er mit Helena Felsecker (* 1824), einer Auswandererin aus Bayern, verheiratet. Sie bekamen fünf Kinder, von den erst das letzte - John Felsecker (geb. 1865) - einen amerikanischen Namen bekam[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.familysearch.org/Eng/Search/Census/individual_record.asp?indi_code=1880US_6608230_0&lds=5&region=0&regionfriendly=1880+US+Census&frompage=99
  2. http://www.familysearch.org/Eng/Search/ancestorsearchresults.asp?last_name=Felsecker