Friedhöfe in Bamberg

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Bamberg Hallstadter Straße 26 unter dieser Adresse findet sich der Hauptfriedhof der Stadt Bamberg mit den Verwaltungen zu den Friedhöfen der eingemeindeten Gemeinden Gaustadt, Wildensorg und Bug vor.

Der Friedhof ist unterteilt, ursprünglich in 5 Abteilungen, eine sechste Abteilung kam nach 1970 dazu.

Inhaltsverzeichnis

Abteilungen des Haupt-Friedhofes

Abteilung 1

Kreuzigungsgrupp von 1828

Johann Looshorn (1831-1916)
Heinrich Joachim Jäck (1777–1847)
Dr. Karl Remeis ((9.9.1837 in Bamberg; † 28.8.1882 in Bamberg)
Paul Barthel (1862 Zwickau - 1933 Fürth), Maler, Besitzer des Böttingerhauses in Bamberg
  • Grab des Bernhard Stein von 1816, das älteste Grabmal an ursprünglicher Stelle

Abteilung 2

Kreuzgungsruppe

  • Ehrengrab
Dr. Johann Lukas Schönlein (* 30. November 1793 in Bamberg; † 23. Januar 1864 Bamberg)
  • Gruft Nr.: Grablege der Familie Boveri
Unternehmerfamilie Brown & Boveri Comp

Abteilung 3

Kreuz von 1878 als Mittelpunkt dieser Abteilung

Abteilung 4

Kreuz von 1878 als Mittelpunkt dieser Abteilung

Abteilung 5

Denkmal der hl. Elisabeth von Thüringen, zugleich Grab der Stifterfamile

  • der Ehrenfriedhof - ein Teil der V. Abteilung. Darin befinden sich folgende Gräber:
  1. Hans Wölfel (1902-1944), Rechtsanwalt und ein Wiederstandskämpfer der Katholischen Aktion. Er wurde 1944 in Görden hingerichtet.
  2. Luitpold Weegmann (1885–1966), Jurist und Oberbürgermeister der Stadt Bamberg von 1924 bis 1934 und nochmals von 1945 bis 1958
  3. FranzMichael Lutz, Oberbürgermeisterder Stadt Bamberg von 1905 bis 1913
  4. Theoor Mathieu (1919–1995), Oberbürgermeister der Stadt vom 1958-1982
  • südlich und östlich des Ehrenfriedhofs die Grabstätten für getötete Wehrmachtssoldaten und eine Grabanlage für 52 ausländische Zwangsarbeiter

Abteilung 6

In dieser Abteilung wurde auch eine Abteilung für Muslime ausgewiesen.

Gräber welche unter Denkmalschutz stehen

Würdigung des Hauptfriedhofes

Fotodokumentation

Von privater Seite wurden ab 1988, dem 150 jährigen Bestehen der städtischen Friedhofsverwaltung, in etwa vierjähriger Arbeit sämtliche Grabmale diese Friedhofes fotodokumentiert. Diese Arbeit scheint, nach Wissen des Verfassers, verschollen zu sein.

Friedhof des Domkapitels

Nach 1995 ließ sich das Domkapitel Bamberg, welches über Grablege in der 1. Abteilung des Allgemeinen Friedhof verfügt, im Kreuzgangsgarten einen Bestattungsort einrichten. Die Bischöfe des Erzbistums Bamberg werden im Dom und seit Umbau der Westkrypta in die dortige Grablege bestattet.

Grablege der Karmeliten

Der Orden der beschuhten Karmeliten zu Bamberg verfügte über zwei Gruften, beide in der 3. Abteilung des Allgemeinen Friedhofes gelegen. Mitte der 1980er konnte unter der Kirche St. Theodor, der Karmelitenkirche, mehrere tieferliegende Räume als Krypta ausgebaut werden. In ein Schiebegrab wurden die Gebeine aus den Gruften des Hauptfriedhofes hierher übertragen. Wie auch die dazugehörigen Grabdenkmäler der beiden Gruften in die Krypta tranferiert wurden.

Aufgelassene Friedhöfe

Gottesacker Eselstall

Dies war der Friedhof der in der Domimmunität wohnenden weltlichen Personen. Der Friedhof befand sich an der Nordseite des Domes. Auf diesen umgrenzten Platz stand seit 1928 die Dombauhütte, die 1966 der Sitztribüne zum 84. Deutschen Katholikentag weichen musste.

Gottesacker Laurenziplatz

Gottesacker Maxplatz

Dieser Friedhof war um die St. Martinskirche angelegt, welche 1804 abgebrochen wurde. Der Friedhof wurde seit 1770 nicht mehr belegt, die Verstorbenen wurden in die heute 1. Abteilung des Hauptfriedhofes Bamberg bestattet. Bei den im Februar 1784 stattgefundenen Hochwasser wurden viele Gräber aufgespült und sterbliche Überreste fand man dann nach dem zurückgehen der Hochwasserkatastrophe vor.

Gottesacker Obere Pfarre

Gottesacker St. Getreu

Dieser Bestattungsort wurde auch der Friedhof der Honoratioren genannt und unter diesen Namen heute noch bekannt. Auch wenn dieser schon lange aufgelassen und im Freien kein Grabdenkmal mehr davon zeugt.

Grablege im Domstift

Die Geistlichkeit des Domes wurde im Kreuzgang und im Kreuzgangsgarten sowie in der Nagelkapelle bestattet. Unter dem Kreuzgangsgarten befindet sich ein Gewölbe für die sterblichen Überreste welche bei Räumung eines Grabes zu Tage traten.

Grablege der Jesuiten

Die Jesuiten ließen sich beim Bau der Jesuitenkirche "Herz-Jesu", der heutigen St. Martinskirche, eine Krypta einbauen. Die sterblichen Überreste von freigemachten Schiebegräbern wurden in einen Kellerraum unter der Krypta deponiert.

Friedhof des Kollegiatstifts St. Gangolf

Für die Geistlichkeit dieses Stiftes war der Kreuzgang und der Kreuzgangsgarten reserviert. Die weltliche Personen und Einwohner wurden in den Friedhof auf dem heutigen Maximiliansplatz bestattet. Die Möglichkeit, dass sich seitlich der St. Gangolfskirche ein Friedhof befsnd, ist gegeben, fand sich doch um 1990 ein mit großen bürgerlichen Grabdenkmal verschlossener Eingang zu einen Karner unter der Kirche.

Friedhof des Kollegiatstifts St. Jakob

Das Kollegiatstift hatte nur die Bestattung für die dort wohnenden Geistlichen. Diese wurden im Kreuzgang bzw im Kreuzgangsgarten bestattet. Bei Räumung der Gräber wurden die sterblichen Überreste in einem Karner unter der heutigen Josephskapelle verschafft

Friedhof des Kollegiatstifts St. Stephan

Die Kollegiatsherrn des Kollegiatstiftes St. Stephan wurden im Kreuzgangsgarten und im Kreuzgang bestattet. Diese Baulichkeiten wurden Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen.

Friedhof auf dem Stephansberg

Friedhöfe der eingemeindeten Orte