Gambl

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<player align="right" width="300" thumb= AudioButton.jpg>Gambl.mp3 | So klingt's auf Fränkisch</player> Da schaust, wie der den Ball in die Gambl g’jagt hat! Nur noch selten hört man den Ausdruck Gambel oder Gamberla auf fränkischen Fußballplätzen, bei Jugendspielen jedoch kaum mehr. Dabei zählen Treffer ins Gamberla zu den schönsten überhaupt, egal ob ein Filigrantechniker den Ball ins Tor zaubert oder ein Distanzschütze das Leder wuchtig am Torwart vorbei versenkt. Das Gamberla ist nach allgemeinem Fußballer-Verständnis das Dreieck, das der Torpfosten und die Latte bilden, egal ob sie noch aus Holz (kaum noch zu sehen) oder Metall bestehen, rund oder eckig geformt sind. Andernorts ist mit der Gambel auch das Aluminiumgestänge im Tor hinter dem Lattenkreuz gemeint. Klar ist jedenfalls: Gelingt es einem Spieler, den Ball in die Gambel zu zirkeln, hat der Torwart so gut wie keine Chance, den Schuss abzuwehren.

Mit dem Wort Gambl oder Gamberla kann auch eine Gabelschleuder gemeint sein, hochdeutsch eine Zwille.

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