Georg Albrecht Hamberger

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Georg Albrecht Hamberger (1662-1716)
Nachweis: Deutsche Acta eruditorum oder Geschichte der Gelehrten, welche den gegenwärtigen Zustand der Literatur in Europa begreiffen. Gleditsch, Leipzig, Band 4 (1715), Abbildung vor dem Titelblatt
Quelle: Portaitsammlung der Stifts- och landsbiblioteket i Skara bei Flickr

Georg Albrecht Hamberger (* 26. November 1662 in Beyerberg, † 13. Februar 1716 in Jena) war ein deutscher Mathematiker und Physiker. Er entstammte einer evangelischen Pfarrersfamilie[1] in Mittelfranken und wirkte von 1694 bis zu seinem Tode als Professor an der Universität Jena. Im Jahre 1695 trat er als ordentlicher Professor die Nachfolge Erhard Weigels (1625-1699) an, der von 1653 bis 1699 als Astronom und Mathematiker an der Universität Jena tätig war. Nach Weigels Tod im März 1699 übernahm Hamberger gemeinsam mit Johann Christoph Sturm (1635-1703) in Altdorf und Johannes Meyer (1651-1719) in Regensburg eine nicht zu unterschätzende Rolle im politischen Ringen um die Kalenderreform von 1700. Außerdem ist Hamberger als Kalenderschreiber sowie als akademischer Lehrer zu würdigen. Er verfügte offenbar über pädagogische Fertigkeiten, mit denen er seine Studenten begeistern konnte, und wird beispielsweise in den Biographien von Ulrich Junius (1670-1726), Johann Kaspar Wetzel (1691-1755), Johann Leonhard Rost (1688-1727), Johann Konrad Schwarz (1676-1747), Melchior Gottlieb Minor (1693-1748), Albert Daniel Mercklein (1694-1752) und des Philosophen Christian Wolff (1679–1754) - wohl sein bedeutendster Schüler[2] - als Magnet genannt, der Studenten nach Jena zog.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Familie

Georg Albrecht Hamberger ist das achte von insgesamt zehn Kindern seiner Eltern. Sein Vater war der aus Breitenau stammende evangelische Pfarrer Georg Ludwig Hamberger (1622-1689), seine Mutter dessen Frau Barbara Cöler (1624-1689), eine Pfarrerstochter aus Ansbach. Einen Tag nach seiner Geburt, am 27. November 1662 wurde Hamberger nach seinem Großvater Georg Albrecht Hamberger (1596-1677) getauft. Gelegentlich findet man ihn auch unter dem Namen Georg Albert Hamberger. Der aus Dinkelsbühl stammende Tübinger Medizinprofessor Georg Hamberger (1536-1599) ist ein Cousin des Urgroßvaters.[3]

Geschwister

Drei der neun Geschwister Georg Albrecht Hambergers (Georg Philipp, Johann Friedrich und Maria Salome) starben bereits in frühem Kindesalter. Das Erwachsenenalter erreichten

  • Maria Catharina Hamberger - verh. mit Johann Friedrich Krebs (1651-1721)
  • Georg Ludwig Hamberger (1652-1723) - verh. mit Maria Sophia Hußwedel (1659-1738)
  • Maria Sibylla Hamberger - verh. mit Johann Michael Rücker (1653-1712)
  • Georg Friedrich Hamberger
  • Hans Philipp Hamberger
  • Hans Georg Hamberger († 1738)

Vorfahren

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Georg Hamberger
 
 
 
 
 
 
 
Georg Albrecht Hamberger (1596-1677)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Barbara Aubelin
 
 
 
 
 
 
 
Georg Ludwig Hamberger (1622-1689)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ludwig Rabus (1572-1648)
 
 
 
 
 
 
 
Ursula Rabus (1601-1671)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anna Christina Öfelein († 1638)
 
 
 
 
 
 
 
Georg Albrecht Hamberger (1662-1716)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Caspar Cöler (1547-1613)
 
 
 
 
 
 
 
Johann Philipp Cöler (1592-1638)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Barbara Wenner
 
 
 
 
 
 
 
Barbara Cöler (1624-1689)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lorenz Laelius (1572-1634)
 
 
 
 
 
 
 
Agnes Laelius
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Apollonia Hertel
 
 
 
 
 
 


Ehe

Georg Albrecht Hamberger ehelichte am 8. April 1695 in Altdorf die zwanzigjährige Sophia Katharina Spitz, die am 23. Dezember 1674 in Jena geboren und die älteste Enkelin Erhard Weigels war. Sie hatte in Jena auch ihre ersten Lebensjahre verbracht, bis sie im Alter von zehn Jahren 1685 mit ihren Eltern und bis dahin drei Geschwistern nach Altdorf zog, wohin ihr Vater einen Ruf als Professor an die dortige Universität erhalten hatte. Hambergers Schwiegermutter Anna Katharina Weigel (* 27. Juni 1654 in Jena, † 22. Dezember 1710 in Altdorf) war das einzig überlebende Kind Erhard Weigels. Sein Schwiegervater war Felix Spitz (* 1. Dezember 1641 in Ronneburg, † 13. Januar 1717 in Altdorf), Jurist und Professor an der Universität Altdorf. Hambergers Frau Sophia Katharina überlebte ihn um 38 Jahre und verstarb am 18. März 1754 in Jena.[4]

Kinder

Aus Hambergers Ehe mit Sophia Katharina Spitz gingen zehn Kinder hervor, Von den sieben Töchtern und drei Söhnen erreichten jedoch nur die folgenden fünf Kinder das Erwachsenenalter:

  • Anna Catharina Hamberger (1696-1767) - verh. mit dem Theologen Johann David Beyer (1681-1752)
  • Anna Dorothea Hamberger (1702-1774) - verh. mit dem Juristen Adolph Friedrich Kuhle (1698-1767)
  • Clara Elisabetha Hamberger (1705-1774) - verh. mit dem Amtmann der Jenaer Universität Christoph Friedrich Reichardt (1695-1763)
  • Susanna Hedwig Hamberger (1707-1791) - verh. mit dem Theologen Heinrich Michael Gnüge (1702-1782)
  • Georg Erhard Hamberger (1697-1755) - verh. mit Sophia Margaretha Wedel, Tochter des Mediziners Johann Adolph Wedel (1675–1747)

Wohnung

Georg Albrecht Hamberger wohnte mit seiner Familie in dem berühmtem Weigelschen Haus, damals Johannisgasse 6, in Jena. Dieses Haus wurde zwischen 1667 und 1670 von Erhard Weigel, dem Vater seiner Schwiegermutter erbaut und mit einer Reihe technischer Attraktionen ausgestattet. Es gehört noch heute, obwohl es im Jahre 1898 abgerissen wurde, zu den so genannten "Sieben Wundern" der Standt Jena.

Fürstenschule Heilsbronn

Georg Albrecht Hamberger ging, nachweislich ab 1677, auf die Fürstenschule Heilsbronn. Diese Schule hatten vor ihm auch schon andere Familienmitglieder besucht. So werden ein Bruder seiner Mutter, Philipp Albrecht Cöler (*1638) aus Crailsheim, sowie ein Cousin seines Vaters, Johann Ludwig Rabus (*1641), auf einer Schülerliste aus dem Jahre 1655 aufgeführt, als die Schule nach dem Dreißigjährigen Krieg wiedereröffnet wurde. Auch bei den Lehrern der Anstalt begegnet man sowohl direkten Vorfahren als auch weiteren Familienangehörigen Hambergers. So war sein Urgroßvater Lorenz Laelius von 1603 bis 1606 Rektor der Fürstenschule und dessen Schwiegervater Johannes Hertel († 1588) stand der Schule seit 1584 als Rektor vor. Hambergers Onkel Martin Clemens Cöler (1629-1691) - ebenfalls ein Bruder der Mutter - wurde bei der Wiedereröffnung 1655 das Amt des Konrektors übertragen. 1658 wurde Martin Clemens Cöler Rektor und als Cöler 1675 schließlich die höher gestellte Position des Predigers übernahm, kam auf die Stelle des Rektors der aus Jena neu berufene Johann Friedrich Krebs - ein Student Erhard Weigels. Im darauffolgenden Jahr fand am 11. Juli 1676 in Heilsbronn die Eheschließung zwischen Johann Friedrich Krebs und Hambergers ältester Schwester Maria Catharina statt. Während Georg Albrecht Hambergers Zeit als Zögling der Fürstenschule waren also die beiden höchsten Ämter der Anstalt, nämlich die des Predigers und die des Rektors, durch einen Onkel und durch einen Schwager besetzt.

Studium in Altdorf und Jena

Hamberger immatrikulierte sich am 24. Juli 1682 unter der Ordnungsnummer 12093 an der Universität Altdorf, wo ab Mai 1644 schon sein Vater studiert hatte. Hier besuchte er insbesondere die Vorlesungen und Experimentierkollegien des aus dem mittelfränkischen Hilpoltstein stammenden Astronomen und Mathematikers Johann Christoph Sturm (1635-1703).

Zwei Jahre nach Studienbeginn in Altdorf ging Hamberger nach Jena und schrieb sich am 26. April 1684 in die Matrikel der Universität Jena ein. Noch im selben Jahr legte er dort sein Magister-Examen ab.

Hambergers Wirken an der Salana Jenensis

Nach dem Erlangen der Magisterwürde im Jahre 1684 begann Hamberger an der Universität Jena auch seine akademische Laufbahn. Für die Jahre 1686, 1687 und 1688 sind bereits die ersten Disputationen nachweisbar, die unter Hambergers Vorsitz abgehalten wurden. 1688 wurde Hamberger zum Adjunkten an der Philosophischen Fakultät ernannt. Hamberger engagierte sich weiter in der akademischen Lehre und leitete mehrere Disputationen, bei denen er als Präses den Vorsitz inne hatte. Auf Empfehlung Erhard Weigels wurde Hamberger 1694 außerordentlicher Professor der Mathematik. Aus diesem Anlass ist offenbar seine Schrift De Meritis Germanorum In Mathesin verfasst und im Juni 1694 vorgestellt worden. Zur nächst folgenden Disputation unter Hamberger im September 1694 gibt es eine Passage in der "eigenen Lebens-Beschreibung" des aus dem fränkischen Lentersheim stammenden Respondenten Johann Ludwig Hocker (1670-1746).[5] Weigel hatte sich dann auch kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag im Oktober 1695 in einem Brief an den Herzog in Weimar ausdrücklich dafür ausgesprochen, dass dem jungen Hamberger schließlich eine ordentliche Professur übertragen wird und hatte hierfür seinen eigenen Lehrstuhl zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 1698 wird Hamberger als Dekan der Philosophischen Fakultät sowie ab 1697 als Inspektor der Alumnen genannt. Alumni waren fähige Studenten, die vom Landesherren Zuwendungen zu ihrem Studium erhielten, ihnen wurde Unterkunft, Kleidung und Verpflegung gewährt. Im Gegenzug mussten sie sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums beispielsweise an Schulen oder Kirchen in den Dienst des Landesfürsten zu treten. Insbesondere durften sie ohne ausdrückliche landesfürstliche Erlaubnis keine Anstellung außer Landes annehmen. Als Inspektor der Alumnen oblag Hamberger die tägliche Aufsicht über die Alumni. Er kontrollierte Disziplin und Studienleistungen, erteilte Unterricht und beriet die Alumni in allen Dingen des universitären und außeruniversitären Lebens. Vor Hamberger hatte Weigel etwa 45 Jahre lang diese Aufgabe des Inspector Alumnorum wahrgenommen. Im Jahre 1705 erhielt Hamberger schließlich zu seiner Professur für Mathematik auch die für Physik. In seinem Wirken ist er neben seinen wissenschaftlichen Leistungen besonders als akademischer Lehrer zu würdigen. Zeugnis seines Einflusses als akademischer Lehrer sind die zahlreichen unter seinem Vorsitz abgehaltenen Disputationen an der Universität Jena. Hamberger ist "vornemlich seiner Deutlichkeit wegen bey seinen Zuhörern sehr beliebt gewesen" und "seine [...] Disputationes sind gar wohl ausgearbeitet."[6]

Hamberger und die Kalenderreform von 1700

Nach dem Tode Erhard Weigels übernahmen es Georg Albrecht Hamberger als Weigels Nachfolger in Jena sowie die beiden Weigelschüler Johannes Meyer (1651-1719) in Regensburg und Johann Christoph Sturm (1635-1703) in Altdorf, die Kalenderreform, wie sie von Weigel initiiert worden war, zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Meyer studierte ab 1676 bei Weigel in Jena, ging 1685 als Professor an das evangelische Gymnasium in Regensburg und war außerdem Weigels Vertreter am Immerwährenden Reichstag in Regensburg. Mit seinen Kontakten zu den Gesandten des Immerwährenden Reichstags fungierte Meyer als Verbindung zum politischen Parkett. Sturm hatte zwanzig Jahre vor Meyer, von 1656 bis 1662, bei Weigel in Jena studiert. Während dieser Zeit war er außerdem für ein Jahr an der Universität in Leiden. 1664 trat er eine Pfarrstelle in Deiningen an, bevor er schließlich im Jahre 1669 als Astronom an die Universität Altdorf berufen wurde. Sturm hatte bereits über mehrere Jahre Kalender herausgegeben und konnte diesbezüglich einschlägige Erfahrungen einbringen. In einer intensiven Korrespondenz, die sich unmittelbar nach Weigels Tod zwischen diesen Dreien enspann und deren Fäden bei Meyer in Regensburg zusammenliefen, wurden weitere Argumente für Weigels Vorschlag der Kalenderreform zusammengetragen, Modalitäten zur Festlegung des Osterdatum diskutiert sowie Bedenken an dem neuen Kalender, die in der öffentlichen Diskussion vorgetragen werden, ausgeräumt. Ein wichtiges Thema in der Diskussion war außerdem das von Weigel konzipierte Collegium Artis Consultorum (in gewissem Sinne Akademie und Patentanstalt in einer Institution und mit Sitz in Nürnberg), dem nach seinen Vorstellungen auch die Aufsicht über das Kalenderwesen in Deutschland übertragen werden sollte. Es war geplant, dass dieses Collegium Artis Consultorum im damaligen politisch zersplitterten Deutschland als vom Kaiser autorisierte Reichsbehörde agiert und über ein Kalendermonopol finanziert wird. Hamberger, Meyer und Sturm tauschten sich gründlich über Erfolgsaussichten und Notwendigkeiten dieses Collegium Artis Consultorum aus.

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) - ebenfalls ein Student Weigels - brachte den Aktivitäten dieses Trios großes Interesse entgegen. Das Collegium Artis Consultorum einschließlich der Finanzierung durch ein Kalendermonopol ist ideengeschichtlich in engem Zusammenhang mit der Gründung der Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften im Jahre 1700 zu sehen.

Hamberger als Kalenderschreiber

Georg Albrecht Hamberger trat ab 1700 auch als Kalenderschreiber in Erscheinung. Dabei wandte er sich ebenso wie Erhard Weigel gegen die in Kalendern weit verbreitete Astrologie. Überliefert sind jedoch nur seine beiden Kalender für die Jahre 1701 und 1704 (siehe Hambergers Schriften). Hamberger verfolgte in seinen Kalendern die Idee, aufgrund der Nichtvorhersagbarkeit des Wetters anstelle astrologisch motivierter Wettervorhersagen Aufzeichnungen von tatsächlichen Wetterbeobachtungen abzudrucken. Über mindestens eine Dekade hatte er dazu meteorologische Messungen vorgenommen und dokumentiert. Diese Aufzeichnungen meteorologischer Messdaten konnten jedoch bisher lediglich in seinem für das Jahr 1704 überlieferten Kalender aufgefunden werden.


Hamberger verstarb im Alter von 53 Jahren am 13. Februar 1716 in Jena an einem Fieber.

Schriften Hambergers

  • Georg Albrecht Hamberger: Programma De Meritis Germanorum In Mathesin. Quo Orationem Inauguralern Praelectionibus Publicis Solenni Maiorum More Praemittendam Indicit. Jena 10. Juni 1694. VD17 547:690009T
  • Georg Albrecht Hamberger, Johannes Meyer, Johann Christoph Sturm: Unvorgreiffliches Bedencken wegen vorhabender völliger Calender-Verbesserung. Auf gnädige Veranlassung eines Hochlöblichen Corporis Evangelici unterthänig verfasset von einigen Mathematicis. 1699 Veröffentlicht in: Peder Horrebow: Operum mathematico-physicorum: tomus primus [-tertius]. Band 2, 1741, S. 110-120 Digitalisat
  • Georg Albrecht Hamberger: Tractatus De Frigore. Jena 1698. VD17 3:622971N
  • Georg Albrecht Hamberger: Verbesserter und von allem Aberglauben gereinigter Calender. Auf das Jahr nach Christi Geburth MDCCI nach der auf dem Reichstag zu Regenspurg von denen Gesamten Evangelischen Reichsständen beliebten Verfassung. Jena 1700. VD17 27:714901Z[7]
  • Georg Albrecht Hamberger: Anhang Verschiedener zum Calender gehöriger Sachen [...] Nebst beygefügter Erörterung der Frage: Ob und was vor ein Unterscheid zwischen dem Verbesserten und Gregorischen Calender sey? Anhang zum Kalender für das Jahr 1701.
  • Georg Albrecht Hamberger: Verbesserter und von allem Aberglauben gereinigter Calender. Auf das Jahr nach Christi Geburth MDCCIV. Jena 1703. Überliefert nur in der Universitätsbibliothek Augsburg.[8]
  • Georg Albrecht Hamberger: Fasciculus dissertationum academicarum physicomathematicarum antehac seorsim editarum. Jena 1708 im Katalog der ThULB Jena

Disputationen unter Hambergers Vorsitz

  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Johann Christoph Hochstätter (Resp.): De Francis Antiquis Favente Deo. Disputation Universität Jena 1686. VD17 23:302368P, VD17 14:053886C
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Jacob Peter Strobel (Resp.): Šabūaʿ David sive Davidis 1. Sam. XXV, 22. Disputation Universität Jena 1687. VD17 12:145635K
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Conrad Philipp Redeker (Resp.): De Epochae Christianae Ortu Et Autore. Disputation pro loco in eadem obtinendo Universität Jena Dezember 1688. VD17 14:061903C
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Christian Friedrich Fischer (Resp.): Dissertatio Optica De Coloribus. Disputation Universität Jena 1689. VD17 39:150249F
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Vitus Benedikt Heuber (Resp.): Methodum Acquirendi Virtutem. Disputation Universität Jena 1690. VD17 12:173952S
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Georg Friedrich Beer (Resp.): Deum Ex Inspectione Cordis Investigatum. Disputation Universität Jena 15. Oktober 1692. VD17 14:053816G, VD17 14:053818X
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Johann Ludwig Hocker (Resp.): De Usu Matheseos In Theologia. Disputation Universität Jena 19. September 1694. VD17 12:156305F, VD17 23:623916R
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Christian Seyfried (Resp.): Iridem Diluvii, Gen. IX, 13. seq. Disputation Universität Jena 18. Juli 1696. VD17 12:163442E, VD17 7:710357C
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Adam Bethmann Bernhardi (Resp.): Optica Oculorum Vitia. Disputation Universität Jena Oktober 1696. VD17 3:014740S
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Johann Caspar Müller (Resp.): Dissertatio Academica De Frigore. Disputation Universität Jena 7. September 1698. VD17 3:019259M, VD17 3:022045M
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Andreas Seidel (Resp.): Hydraulicam. Disputation Universität Jena 8. Januar 1698. VD17 14:635216Q
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Christian Wedel (Resp.): Dissertatio Physica De Elatere. Disputation Universität Jena 27. Mai 1699. VD17 14:066448M, VD17 7:696894H
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Johannes Crüger (Resp.): Dissertatio Academica De Barometris. Disputation Universität Jena 23. März 1701. im Katalog der ThULB Jena
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Meno Nikolaus Hanneken (Resp.): Dispvtatio Academica De Ventricvli Per Aestatem Imbecillitate. Disputation Universität Jena 1702. im Katalog der ThULB Jena
  • Georg Albrecht Hamberger (Präses), Johann Lorenz Hassfurter (Resp.): Dissertatio Mathematica De Basi Compvti Ecclessiastici. Disputation Universität Jena 1705. im Katalog der ThULB Jena

Literatur

  • Johann Michael Fuchs: Einige Notizen zur Schul-Geschichte von Heilsbronn und Ansbach: bekannt gemacht bei der Säkular-Feyer des Ansbacher Gymnasiums am 12. Juni 1837. Ansbach 1837
  • Johannes Günther: Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena seit 1558 bis 1858. Jena 1858
  • Theodor Günther: Goethes Crailsheimer Vorfahren und ihre fränkisch-thüringische Verwandschaft. Kö1n 1970
  • Reinhold Jauernig, Günter Steiger: Die Matrikel der Universität Jena. Bd. 2 (1652-1723). Weimar 1977
  • Karl Junger: Die Fürstenschule zu Heilsbronn. Dissertation Universität Erlangen. Nürnberg 1971
  • Otto Knopf: Die Astronomie an der Universität Jena von der Gründung der Universität im Jahre 1558 bis zur Entpflichtung des Verfassers im Jahre 1927. Jena 1937
  • Elias von Steinmeyer: Die Matrikel der Universität Altdorf. Würzburg 1912.
  • Johann Caspar Zeumer: Vitae professorum theologiae, iurisprudentiae, medicinae et philosophiae qui in illustri Academia Ienensi ab ipsius fundatione ad nostra usque tempora vixerunt et adhuc vivunt. Jena 1711. Seite 197 bei GoogleBooks
  • Gerda Fritsch, Rudolf Fritsch: Albert Daniel Mercklein Naturwissenschaftler und/oder Pfarrer in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seiten 266-284 in: Medium Mathematik – Anregungen zu einem interdisziplinären Gedankenaustausch. Band 1, herausgegeben von Günter Löffladt und Michael Toepell (Mathematikgeschichte und Unterricht II) Hildesheim und Berlin 2002
  • Grabinschrift für Georg Albrecht Hamberger. Seiten 439-440 in: Friedrich Andreas Hallbauer: Sammlung Teutscher auserlesener sinnreicher Inscriptionen: Nebst einer Vorrede, darinne von den Teutschen Inscriptionen überhaupt eine historische Nachricht ertheilet wird. Jena 1732

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Matthias Simon: Ansbachisches Pfarrbuch - die evangelisch-lutherische Geistlichkeit des Fürstentums Brandenburg-Ansbach 1528-1806. Nürnberg 1957
  2. Die 1732/34 neu errichtete Universität in Göttingen wollte Wolff, den "gefeiertsten Philosophen der Gründungszeit" auf den Lehrstuhl für Logik und Metaphysik berufen, was allerdings nicht gelang. Siehe Konrad Cramer und Günther Patzig: Die Philosophie in Göttingen 1734-1987.
  3. Ludwig Schnurrer: Georg Hamberger aus DinkelsbühL Professor der Medizin in Tübingen 1536-1599. In: Programm zum Jahresbericht der Oberrealschule mit Gymnasium Dinkelsbühl für das Schuljahr 1961/62. Dinkelsbühl 1962
  4. Nachweise zur Leichenpredigt und zu Leichengedichten der Kinder und Schwiegerkinder Sophia Katharina Hambergers an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar (vermutlich Verlust bei dem Bibliotheksbrand 2004)
  5. Siehe Johann Ludwig Hocker, Johann L. Heydenreich: Johann Ludwig Hockers eigene Lebens-Beschreibung. Schwabach 1749. Seite 13 bei GoogleBooks
  6. Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universallexikon aller Wissenschaften und Künste. Halle und Leipzig 1732 bis 1754. Spalte 332
  7. Siehe auch Kalenderblätter-Portal der ThULB Jena
  8. Siehe Kalenderblätter-Portal der ThULB Jena.

Anmerkungen

Die Datierung des Geburtsdatums Georg Albrecht Hambergers und aller weiteren Lebensdaten bis einschließlich Februar 1700 beziehen sich auf den Julianischen Kalender, während sich alle Datierungen ab März 1700 sowie das Sterbedatum auf den sogenannten "Verbesserten" Kalender stützen, an dessen Einführung im Jahre 1700 Hamberger maßgeblich beteiligt war. Der "Verbesserte" Kalender stimmt in der Tageszählung mit dem Gregorianischen Kalender überein, weicht aber in der Berechnung des Osterdatums prinzipiell von diesem ab.

Bezüglich des heute für uns gültigen Gregorianischen Kalenders fällt Georg Albrecht Hambergers Geburtstag auf den 6. Dezember 1662.