Georg Hagel

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Georg Hagel ist Basilikaorganist in Vierzehnheiligen und Regionalkantor der Erzdiözese Bamberg.


Georg Hagel ist 1968 in Bamberg geboren und in Hallstadt aufgewachsen. Ab 1985 absolvierte er als Schüler die C-Ausbildung für nebenamtliche Kirchenmusiker. Er assistierte dem Domorganisten Wünsch im Bamberger Dom, und bereits als Abiturient spielte Hagel im Dom die Orgel, als 1987 Werner Radspieler zum Bischof geweiht wurde.

Er studierte am Mozarteum Salzburg im Fach Kirchenmusik und im Konzertfach Orgel, lernte bei Olivier Latry, Organist von Notre Dame in Paris, besuchte Meisterkurse bei den Professoren Edgar Krapp und Herbert Metzger, in Zürich, in Wien, in London, und er spielte in Paris vor Oliver Messiaen.

Mit erst 23 Jahren erhielt Georg Hagel die Stelle des Basilikaorganisten von Vierzehnheiligen, in den ersten Jahren musste er auch in der Stiftskirche von Banz spielen. Parallel dazu legt er die A-Prüfung für Kirchenmusiker und das Solistendiplom für Orgel ab, beides mit Auszeichnung. Und er erlangte mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit den Magistergrad. Das österreichische Kultusministerium würdigt ihn als Jahrgangsbesten mit einem Förderpreis.

1993 wird Georg Hagel neben seiner Tätigkeit als Basilikaorganist einer von sieben Regionalkantoren in der Erzdiözese Bamberg, verantwortlich für die Dekanate Lichtenfels, Coburg, Kronach und Teuschnitz.

Auszeichnung

  • Kulturpreis der Oberfrankenstiftung 2007

Siehe auch

Weblinks

Verleihung des Kulturpreises 2007