Heimo Essel

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Schauspieler Heimo Essel
©: Hagen Gerullis/NZ

Heimo Essl

Der Schauspieler Heimo Essl wurde in Barnbach bei Graz, Österreich, geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Otto-Falckenberg-Schule München. Engagements führten ihn u.a. an das Theater der Landeshauptstadt Kiel, an das Theater der Jugend München, an das Schauspiel Graz und ans Nationaltheater Weimar ( „Urfaust“ in der Inszenierung von Georg Schmiedleitner). Von 2001 bis 2005 war er fest am Theater Ingolstadt engagiert. Zwischenzeitlich wirkte er zudem als Regisseur für Kinder- und Jugendtheater in Wien und München. In Nürnberg war Heimo Essl bereits in der Saison 2004/2005 als Elisio in „Unschuld“ zu sehen, bevor er 2005 mit der Titelrolle in Tschechows „Onkel Wanja“ (Regie Schauspieldirektor Klaus Kusenberg) ins feste Engagement am Nürnberger Staatstheater startete.

Ein Bücherwurm sei er nicht, sagt Heimo Essl über sich selbst, auch kein Intellektueller. Er liebt die Natur, fährt gern in die Berge, liebt dort die Ruhe und Einsamkeit. Früher jobbte er als Skilehrer („wenn ich wirklich etwas kann, ist es Skifahren“) und auf dem Bau, arbeitete als Jugendbetreuer in einer Ferienschule. Endlich entschloss er sich, seinem jugendlichen Berufswunsch, Schauspieler zu werden, nachzugeben. „Ich habe oft mit der beruflichen Entscheidung gehadert“, sagte er im NZ-Gespräch. „Ich bin ein großer Zweifler, sehr auf der Suche nach mir selbst.“ Schon bald drehte Essl für den Bayerischen Rundfunk. Sein stärkster Kritiker sei er selbst. Sein großes Bühnenvorbild ist bis heute Peter Lühr. Heimo Essl bezeichnet sich als Einzelgänger und Einzelkämpfer mit einem starken Bedürfnis nach Rückhalt. Was er nicht mag: Nebel, Regisseure ohne Konzept, Kantinengetratsche und dessen Frustrationen.

In der Spielzeit 2007/2008 ist Essl in Nürnberg u.a. zu sehen in:

  • „Die Dreigroschenoper“ (Macheath)
  • „Torquato Tasso“ (Antonio Montecatino)
  • „Dantons Tod“(Camille Desmoulins)
  • „Die Kopien“ (Salter)


Artikel in der NZ:

  • Originaltext! Dieser Text stammt aus der Nürnberger Zeitung, ist urheberrechtlich geschützt und deshalb nicht editierbar. Das Anlegen weiterer Abschnitte ist aber durchaus erwünscht!

Vorlage:NZ:Heimo Essel


Weblinks