Henry Kissinger

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Henry Kissinger zu Besuch in seiner Heimatstadt Fürth


Henry Alfred Kissinger (gebürtig Heinz Alfred Kissinger; * 27. Mai 1923 in Fürth) ist ein bedeutender US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Politiker deutscher Herkunft.

Leben

Henry Kissinger emigrierte 1938 in die USA und wurde dort Professor der Politikwissenschaft in Harvard. Er beriet mehrere US-Regierungen in Fragen der Strategie und Abrüstung. Von 1969 bis 1975 war er Nationaler Sicherheitsberater und von 1973 bis 1977 Außenminister der USA. Er führte u. a. Verhandlungen über die Annäherung an China, die Beendigung des Vietnamkriegs und des Kriegs zwischen Israel und Ägypten sowie Syrien. 1973 erhielt er den Friedensnobelpreis gemeinsam mit Le Duc Tho für das Friedensabkommen in Vietnam.

Als Einwanderer durfte er nicht für das Amt des Präsidenten kandidieren.


Henry Kissingers Verbundenheit mit Fürth

Kissinger ist seiner Heimatstadt Fürth immer eng verbunden geblieben. Seit 1998 ist er Ehrenbürger, außerdem ist er ein Gründungsstifer der 2007 ins Leben gerufenen Bürgerstiftung Fürth. Seit seinen Jugendjahren ist er auch der SpVgg Fürth, der heutigen SpVgg Greuther Fürth, als Anhänger treu geblieben. Über die Ergebnisse der Profi-Fußballmannschaft ist er immer informiert. Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2012 stattete Kissinger Fürth und auch dem Ronhof einen Besuch ab. Vorher hatte er bereits versprochen, beim ersten Heimspiel in der Bundesliga kommen zu wollen.


Ehrungen (Auswahl)

  • 1987 erhielt er den Karlspreis der Stadt Aachen.
  • Seit 1998 ist er Ehrenbürger seiner Heimatstadt Fürth.
  • Zu seinem 90. Geburtstag erhielt die Freifläche vor der Fürther Feuerwache den Namen „Dr.-Henry-Kissinger-Platz.“[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Nürnberger Nachrichten, 25. Mai 2013: Stadt Fürth benennt Platz nach Henry Kissinger

Weblinks