Horst Brandstätter
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Horst Brandstätter (* 27. Juni 1933 in Zirndorf) ist ein deutscher Unternehmer und Inhaber der geobra Brandstätter GmbH & Co. KG.
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Leben und Werk
Als gelernter Formenbauer trat Horst Brandstätter 1954 als Gesellschafter in das Familienunternehmen geobra Brandstätter ein, das sein Urgroßvater 1876 gegründet hatte. Seinen größten Erfolg hatte er durch die - heute weltweit verbreiteten - Playmobil-Plastikfiguren. 1974 waren die Prototypen Indianer, Bauarbeiter und Ritter erstmals auf der Spielwarenmesse zu sehen.
Als zweites Standbein führte er im Jahr 2000 die Lechuza-Pflanztröge auf dem Markt ein. Im gleichen Jahr wurde der erste Playmobil-FunPark in Zirndorf eröffnet.
Zur Unternehmenssicherung und um Kinder zu mehr Bewegung zu animieren, gründete Brandstätter die Stiftung „Kinderförderung von Playmobil“. Seine Firma und der größte Teil seines Vermögens sollen nach seinem Tod in diese Stiftung fließen.
1983 kaufte Brandstätter von der damals hoch verschuldeten SpVgg Fürth den Fürther Ronhof. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Jahr 1997 für das neue Stadion der SpVgg Greuther Fürth erhielt dieses den Namen Playmobil-Stadion, den es bis Mitte 2010 führte.
Privates
Brandstätter besitzt ein Haus in Florida auf Jupiter Island, in dem er in den Wintermonaten wohnt und wo er auch seinem Hobby Golfspielen frönen kann. Sein Hauptwohnsitz liegt jedoch in Zirndorf, dessen Ehrenbürger er seit 1997 ist.
Er ist zweimal geschieden und hat zwei Söhne aus erster Ehe namens Thomas und Conny.
Literatur
- Wolf-R. Scharff: Herr über Millionen bunter Männchen, Nürnberger Zeitung vom 27.6.08
- Markus Hack: Playmobil-Vater Horst Brandstätter wird heute 75, Nürnberger Nachrichten vom 27.06.08
- Sabine Dietz: Spieleparadies soll abends Erwachsene locken Nürnberger Nachrichten vom 10.9.2010
Siehe auch
Weblinks
- Wikipedia: Horst Brandstätter
- Playmobil: Internetauftritt
