Iphofen

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Iphofen ist eine Stadt im Landkreis Kitzingen, Unterfranken, die für ihren Weinanbau bekannt ist.

Iphofen
Ortstyp Gemeinde
Landkreis Kitzingen
Regierungsbezirk Unterfranken
Bundesland Bayern
Höhe 250 m ü. NN
Fläche 78,01 km²
Einwohner 4.373 (31. Dez. 2008)
KFZ-Kennzeichen KT
Anschrift der Verwaltung Marktplatz 28

97346 Iphofen

Telefon 09323 8715-0
Fax 09323 8715-55
Website www.iphofen.de
E-Mail info@vgem.iphofen.de
Bürgermeister Josef Mend (FW)
Iphofen BW 0.jpg

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Nachbargemeinden

Religionen

Katholisch

  • Bistum Würzburg
Dekanat:
Pfarreien

Evangelisch-Lutherische

  • Landeskirche Bayern
Kirchenkreis Ansbach-Würzburg
Dekanat:
Pfarrei:


Geschichte

741 wird Iphofen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1293 erhielt Iphofen die Stadtrechte durch Manegold von Neuenburg, Bischof von Würzburg. Um diese Zeit entstand auch die noch heute erhaltene Stadtbefestigung. Um 1421 wurde das Gräbenviertel in die Stadtbefestigung einbezogen. Der Bau der Stadtpfarrkirche St. Veit wurde 1414 begonnen.

1620 wurde die Stadt vom Dreißigjährigen Krieg erfasst. Der Bau des barocken Rathauses wurde 1716 begonnen. 1803 ging die Gemeinde im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses vom Hochstift Würzburg an das Kurfürstentum Bayern über. Durch eine Reblaus-Epidemie ging der Weinbau 1905 zurück.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts fand ein wirtschaftlicher Wiederaufschwung, insbesondere durch die 1932 vorgenommene Gründung und das folgende Wachstum der Firma Knauf Gips. Außerdem wurde die Pfropfrebe eingeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt weitgehend von Zerstörungen verschont. Durch Initiative von Dr. Ruppert Schneider und Dr. Karlheinz Spielmann wurde Iphofen zur Lazarettstadt erklärt.

Während der Gemeindegebietsreform wurden die Orte Birklingen, Dornheim, Hellmitzheim, Mönchsondheim, Nenzenheim und Possenheim eingemeindet. Vor der Kreisreform gehörte Iphofen zum Landkreis Scheinfeld und damit zu Mittelfranken.

Politik

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Das Knauf-Museum mit Exponaten aus allen großen Kulturepochen und verschiedenen Wanderausstellungen
  • Galerie MAX21
  • Galerie Wilhelm J. Heckner
  • Im Stadtteil Mönchsondheim: Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim


Sehenswertes

  • Stadtpfarrkirche St. Veit (1360): Enthält viele Kunstschätze, wie eine gotische Madonna und eine Statue von Johannes dem Täufer.
  • Michaelskapelle (um 1381): Als Beinhaus genutzt, Gebeine noch heute vorhanden und durch Glasfenster sichtbar.
  • Wallfahrtskirche zum Heiligen Blut (1329): Ehemalige Wallfahrtskirche, heute Nebenkirche von St. Veit.
  • Spitalkirche St. Johann Baptist (1338): Ehemals katholische Kirche, heute als evangelische Kirche genutzt.
Rödelseer Tor
  • Der Ort verfügt über eine Ortbesetigung, das Rödelseer Tor ist das bekannteste und gleichzeitig älteste von den drei noch erhaltenen Stadttoren Iphofens. Mit seinem originellen hohlziegelbedachtem Turm, dem schönen Fachwerk und dem Torhaus wurde es zum Motiv zahlreicher Maler und Fotographen und zugleich zum Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde es in der Regierungszeit des Bischofs Johann III. von Grumbach (1455 – 1466), dessen Wappen die Pechnase an der Außenseite trägt. Bemerkenswert ist in den noch heute eingehängten Torflügeln das „Schlupflöchlein“, das dann geöffnet wurde, wenn ein verspäteter Ankömmling um Einlass bat.

Naturdenkmale

Parks und Erholungsanlagen

Vereine

Vereine von A-Z

  • 1. FC Iphofen 1920 e.V.
  • 1. Fränkische Winzertanzgruppe e.V.
  • AWO Ortsverband
  • BRK Wasserwacht OG Iphofen
  • CSU Ortsverband
  • Feldgeschworene Iphofen
  • Förderverein ABZ Iphofen
  • Förderverein Hallenbad Iphofen
  • Förderverein Musikschule Iphofen e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr Iphofen e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr Iphofen e.V. - Musikzug
  • FWI - Freie Wähler Iphofen
  • Gesangverein 1866 Iphofen
  • Hangnager e.V.
  • Heimat- und Fremdenverkehrsverein
  • Iphöfer Stücht e.V.
  • Katholische Jugend
  • Katholischer Frauenbund
  • Königliche Priv. Schützengesellschaft
  • Landfrauen Iphofen
  • Seniorenclub St. Veit
  • Seniorentanzgruppe
  • SPD-Ortsverein
  • Sportfischergemeinschaft
  • Steigerwaldclub Iphofen
  • TSV Iphofen
  • Wanderfreunde Iphofen
  • Weinbauverein Iphofen
  • Winzerfestgemeinschaft


Politische Parteiem und Gruppierungen

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Bahn: Iphofen hat eine Station an der Bahnstrecke Nürnberg-Würzburg.
  • Straße: Iphofen liegt an der Bundesstraße 8. Die Autobahnen A 3 (Nürnberg-Würzburg) und A 7 (Ulm - Würzburg - Hamburg) sind ca. 10 km entfernt.

Ansässige Unternehmen

Den Charakter als Weinstadt bestimmen mehr als 20 Winzer. Die Iphöfer Weine wachsen auf mineralstoffreichen Böden an meist südlichen, steilen Abhängen des Steigerwaldes. Die Lagen erster Qualität sind Iphöfer Julius-Echter-Berg und Iphöfer Kalb. Weitere Lagen sind Iphöfer Kronsberg, Iphöfer Domherr und Iphöfer Burgweg.

Ein wichtiger Arbeitgeber ist die Firma Knauf Gips KG.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

weitere Persönlichkeiten, die mit dem Ort in Verbindung stehen

Literatur

Siehe auch

Weblinks

Karte