Johann Gamans

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Johann Gamans (* 1606 in Neuenahr/Jülich, † wohl zu Würzburg im Jahr 1684, nach anderer Lesart 1670). Gamans war Jesuit und Historiker; Pfarrer in Sambach.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Mainz war wohl die erste Station seiner beruflichen Laufbahn, denn er dokumentierte die Geschichte von Mainz und insbesondere auch die des Bistums Mainz. Nach seiner Versetzung nach Baden versuchte er, die Geschichte der Regierenden des Markgrafentums Baden zu erforschen. Aufgrund seiner Versetzung an die jesuitische Niederlassung Bamberg, um dann von dort auf die etwa 25 km entfernte Pfarrei Sambach berufen zu werden.

Nach Ende des 30-jährigen Kriegs 1648 begann er seine Wanderung durch Franken. Seine Eindrücke über Ortschaften und Land und Leute hinterließ er in seinem Tagebuch. Dieses Tagebuch befindet sich in der Universitätsbibliothek Würzburg. Von hier wurde er wohl nach Würzburg an die dortige Ordensniederlassung berufen, wo er dann 1670 oder 1684 verstarb.

Werke

  • Dieburgs älteste Historiografie. Die Aufzeichnungen und Berichte des Jesuitenpaters Johann Gamans über Dieburg aus dem 17. Jahrhundert. Lateinischer Originaltext mit deutscher Übersetzung. Archäologische und Volkskundliche Arbeitsgemeinschaft Dieburg e.V. (AVA) - Verein für Stadt- und Heimatgeschichtsforschung. Übersetzt und eingeleitet von Peter Murmann und Klaus Bottler. Dieburg: AVA, 2007, 32 S., ISBN 3-938455-02-0 (Dieburger Kleine Schriften; 19)

Literatur

  • Otto Meyer: Johannes Gamans S.J., ein vergessener Chronist. In: Fränkische Blätter für Geschichtsforschung und Heimatpflege, Band 3, 1951, S. 5-7

Siehe auch

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