Johannes Kronfuß

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Johannes Kronfuß (* 19. Juli 1872 in Budapest; † 1944 Argentinien) war ein Architekt mit Wirkungskreis in Deutschland, Franken und Argentinien.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

In Budapest geboren, studierte er in München Architektur, arbeitete dann in Russland und der Slowakei um dann nach Deutschland übersiedeln. Er beschickte 1901 die Ausstellung im Glaspalast in München mit Architekturskizzen in Aquarellmund Federzeichnung. Er war Mitglied in der Münchner Künstlergenossenschaft. Lebte für lange Zeit in Bamberg und schuf hier zahlreiche bedeutende Bauten. 1911 wanderte er - nachdem er 1908 einen Wettbewerb für den Bau der Nationalen Universität in Buenos Aires bekam - nach Argentinien aus. 1921 zog er von Buenos Aires nach Cordoba und ist mit Projekten in Argentinien bis 1932 nachweisbar.

Werksverzeichnis

Auswahl

Zeit Schöpfungen
1903 Bamberg Friedrichstraße 14
1904 Rückgebäude von Bamberg Hainstraße 6
1904 Bamberg Trimbergstraße 1-3
1904 Bamberg Marienplatz 14
1904 Bamberg Urbanstraße 18
1904 Bamberg Wilhelmsplatz 4
1904 Bamberg Herzog-Max-Straße 36-38
1906 Bamberg Ottostraße 26
1907 - 1908 Bamberg Mußstraße 5, Erweiterungsbau
1907 Bamberg Weide 8
1908 - 1910 Synagoge in Bamberg. 1938 zerstört
1908 Bamberg Kleberstraße 1
1910 Bamberg Grüner Markt 23, Kaufhaus Hermann Tietz, später Hertie (http://www.hertie.de)
1911 Technische Hochschule in Buenos Aires. Diesen Auftrag gewann er in einem internationalen Wettbewerb 1908.
1929 Hotel "Moreno" in Buenos Aires Argentinien

Weitere bisher nicht datierbare Bauten in: Kronach, Neustadt a.H., Bamberg (Brauerei Eckenbüttner)


Einzelnachweise

  • "Von Bamberg nach Buenos Aires". Zum Werk des Architekten Johannes Kronfuß in Argentinien. Tl.1; Klein, Dieter; Rauscher, Carlota; Zeitschriftenartikel 1994
  • Thieme-Becker, Band 21, Seite 576, Leipzig 1927

Weblinks

Siehe auch