Juden in Reichmannsdorf

Aus Franken-Wiki

Share/Save/Bookmark

2.7/5 (9 Stimmen)

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die jüdische Gemeinde Reichmannsdorf ist seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar und bestand bis 1906. Die Synagoge, um 1700 erbaut, wurde 1926 zu einem Wohnhaus umgebaut. Um 1840 wurde ein jüdischer Friedhof angelegt, der mit einer hohen Mauer umgeben wurde. In diesem Friedhof sind noch etwa 30 Gräber vorhanden. Wo die Verstorbenen vor 1840 bestattet wurden, ist bisher nicht bekannt. Der Friedhof steht heute unter Obhut des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.

Literatur / Quellen

  • Klaus Guth, Jüdische Landgemeinden in Oberfranken 1800-1942, Seite 301-308, ISBN 3-87052-392-1
  • Ophir/Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945, Seite 147; ISBN 3-486-48631-4
  • Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern, Seite 222; ISBN 3-87052-393-X
  • Johann Fleischmann, Chriss Fiebig, Dominik Bohne: Die jüdischen Friedhöfe von Zeckern, Walsdorf, Aschbach, Uehlfeld, Mühlhausen, Lisberg, Burghaslach und Reichmannsdorf. Vorwort: Heide Mattischeck, Josef Schuster. Arbeitskreis „Jüdische Landgemeinden an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach“. Mühlhausen: Selbstverlag REG D. Fleischmann, 2002, 392 S., ISBN 3-933623-07-3 (Mesusa Band 3: Spuren jüdischer Vergangenheit an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach, hrsg. von Johann Fleischmann)

Siehe auch

Weblinks

  • Reichmannsdorf (Schlüsselfeld) - Wikipedia