Juden in Schnaittach
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In Schnaittach bestand eine jüdische Gemeinde wohl seit dem 14. Jahrhundert, die jedoch erstmals 1478 genannt wird.
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Synagoge
Die jüdische Bevölkerung erbaute sich 1570 eine Synagoge, die 1578 erweitert wurde. Eine Synagoge wurde 1570 erwähnt und bezieht sich sicher auf den heute noch bestehenden Bau. Allerdings wurde bereits 1529 ein Judenschulmeister erwähnt, was wiederum auf die Existenz einer Synagoge hinweist.
Friedhof
In Schnaittach gibt es mehrere Friedhöfe, die am nordöstlichen Ortsrand angelegt sind:
- am Krankenhausweg
- Schlossgarten/Krankenhausweg und
- den am Straßenzug Kneippanlage/Krankenhausweg.
In diesen Friedhöfen sind auch Verstorbene aus den Orten Forth, Hüttenbach und Ottensoos und zwischen 1669 und 1822 auch Verstorbene der Gemeinde Regensburg/Opf. bestattet worden.
Auf dem Neuen Friedhof erinnert seit 1952 ein Denkmal an 39 jüdische Einwohner, deren Grabsteine in der NS-Diktatur zerstört wurden. Jeder Hinweis auf die im Holocaust Deportierten fehlt.[1]
Literatur
- Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern, Seite 282
- Norbert Haas, Jüdische Friedhöfe in Bayern -eine statische-historische Betrachtung-, Seite 16 (Nur digital über XinXii zu erhalten)
- Germania Judaica, Band III/2, Seite 1327 ff, Anmerkung 2
- Birgit Kroder-Gumann: Kriegsopfer für Akzeptanz in der Heimat. Ausstellung im Jüdischen Museum stellt vier Feldrabbiner des Ersten Weltkrieges vor. In: Pegnitz-Zeitung vom 24. April 2010, S. 11
Siehe auch
- Juden in Franken
- Jüdisches Museum Franken
- Schnaittach
- Pottenstein (Tüchersfeld)
Weblinks
- Markt Schnaittach: Internetauftritt
- Wikipedia: Schnaittach
- Jüdisches Museum Franken: Internetauftritt
- Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld: Internetauftritt
