Juden in Sulzdorf an der Lederhecke
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In Sulzdorf an der Lederhecke gab es lange Zeit eine jüdische Gemeinde und eine Synagoge. Die Gemeinde löste sich 1920 auf.
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Synagoge
Die Synagoge wurde bei Auflösung der Gemeinde auf Abbruch verkauft. Der Thoraschrein wurde in die Synagoge von Bad Königshofen überführt. Dort wurde der mit künstlerisch wertvollen Schnitzereinen versehene Schrein im Pogrom 1938 zerstört.
Friedhof
Der Friedhof verfügt über Grabdenkmale von der Zeit 1833 bis 1905.
Literatur
- Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 1. Auflage. München: Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit, 1988, 115 S., ISBN 3-87052-393-X
- Baruch Z. Ophir und Falk Wiesemann (Hrsg.): Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung [Veröffentlichung im Rahmen des Projekts „Widerstand und Verfolgung in Bayern 1933–1945“ im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bearbeitet vom Institut für Zeitgeschichte in Verbindung mit den Staatlichen Archiven Bayerns]. Hrsg. u. bearb. von Baruch Z. Ophir und Falk Wiesemann. München, Wien: Oldenbourg, 1979, 406 S., ISBN 3-486-48631-4
