Judenstraße (Bamberg)
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Die Judenstraße ist eine Straße in Bamberg. Wohl schon seit dem 12. Jahrhundert waren Juden im Geviert der Straßen Judenstraße, Balthasargässchen, Schranne, Lugbank und Pfahlplätzchen, im sogenannten Judenhof ansässig. Der Straßenname wurde im 3. Reich nicht geändert.
Von dieser Straße zweigen ab: Balthasargässchen, Eisgrube, Unterer Stephansberg, Schimmelsgasse und die Concordiastraße
Erwähnenswertes
- Judenstraße 1 - Marienkapelle - erbaut als erste Synagoge Bambergs
- Judenstraße 2 - ehemalige Brauerei zum Blauen Löwen
- Judenstraße 5 - fürstbischöfliches Weißbier-Haus
- Judenstraße 6 - ehemals "Stahlsches Schwesternhaus"
- Judenstraße 7 - ehemalige Brauerei zum Polarbär
- Judenstraße 8 - ehemalige Brauerei zum Leiterlein
- Judenstraße 10 - ehemalige Brauerei zum Leiterlein
- Judenstraße 12 - Stauffenberger-Hof. Über der Einfahrt befindet sich das Wappen der Familie Schenk von Stauffenberg
- Judenstraße 14 - Böttingerhaus -, Wohnhaus, das der hochstiftische Beamte Johann Ignatz Tobias Böttinger in den Jahren 1707-1713 erbauen ließ.
- Judenstraße 16 - Haus zum Einhorn - dieses diente als Kulisse für den Film „Das Sams“ und wird heute bereits als das „Sams-Haus“ bezeichnet. Es wird als Wohnhaus genutzt.
- Judenstraße 17 - Haus zur Trommel - Bäckerei vom 14.Jahrhundert bis 1956.
