Kirchehrenbach
Aus Franken-Wiki
| Kirchehrenbach | |
|---|---|
| Ortstyp | Gemeinde |
| Land | Deutschland |
| Bundesland | Bayern |
| Regierungsbezirk | Oberfranken |
| Landkreis | Forchheim |
| Höhe | |
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| Bevölkerungsdichte | |
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Kirchehrenbach ist eine im Wiesenttal gelegene Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim. Bekannt ist das im Naturpark Fränkische Schweiz gelegene Dorf vor allem als Talort des Kultberges der Franken, dem "Walberla".
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1089 unter dem Namen Arinbach. Der Name rührt von dem Flüsschen Ehrenbach, das unweit nördlich von Kirchehrenbach in die Wiesent mündet. Bereits im Mittelalter hatte der Ort eine herausragende Stellung als kulturelles und geistiges Zentrum im unteren Wiesenttal. Noch heute spielt sich das Kirchehrenbacher Leben rund um die Bartholomäus-Kirche im Ortskern ab. Die Barockkirche wurde bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Angriff genommen, aber nach verschiedenen Schwierigkeiten und finanziellen Engpässen erst in den 70-er Jahren des Jahrhunderts nach Plänen des Bamberger Stadtmaurermeister Martin Mayer fertiggestellt und 1776 vom Bamberger Weihbischof Heinrich Joseph Nitschke geweiht. Heute ist Kirchehrenbach Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft, der auch die Nachbargemeinden Leutebach und Weilersbach umfasst.
Kultur
Ein reges Vereinsleben von Kerwasburschen über den Gesangsverein bis zu verschiedenen Tanz- und Theatergruppen prägt das soziale Miteinander in der Ortschaft. Neben dem Walberlafest, das immer am ersten Maiwochende Besucher aus ganz Franken auf den Kirchehrenbacher Hausberg Ehrenbürg zieht, zählt die stets Ende August stattfindende Kirchweih. Außerdem veranstaltet das Gasthaus Sponsel gemeinsam mit dem örtlichen Kunst- und Kulturverein jährlich im Herbst die Kirchehrenbacher Kulturwochen.
Wirtschaft
Kirchehrenbach liegt mitten im größten Süßkirschenanbaugebiet Europas. Neben dem Obstbau, der Forst- und der Landwirtschaft spielt bereits seit Beginn des letzten Jahrhunderts der Tourismus eine große wirtschaftliche Rolle für den Ort. Noch immer gibt es vier gut gehende Gasthäuser in Kirchehrenbach.
Literatur
- Die Ehrenbürg bei Forchheim. Ein Walburgis-Geschenk für Dahin-Reisende. Nachwort von Bernhard Schemmel. [Mutmaßlicher Verfasser: Franz Karl Freiherr von Münster]. Nachdruck der Ausgabe Bamberg 1822. Erlangen: Palm und Enke, 1981, 14, [26] S., ISBN 3-7896-0307-4 (Bibliotheca Franconica; Band 7) Teilw. in Fraktur
- Ursula Pfistermeister: Fränkische Schweiz, Hersbrucker Schweiz. Nürnberg: Carl, 1973, 172 S., ISBN 3-418-00434-2; 4., verb. Auflage, 1989, ISBN 3-418-00346-X
- Fritz Krause: Großer Fränkische-Schweiz-Führer. Mit einem Geleitwort von Fritz Preis. Stuttgart: Deutscher Wanderverlag Mair u. Schnabel, 1981, 223 S., ISBN 3-8134-0135-9 (Kompaß-Wanderführer); 3. Auflage, 1989
Siehe auch
Weblinks
- Gemeinde Kirchehrenbach - im Netz
- Tourismusverband „Rund ums Walberla“ - im Netz
- Kirchehrenbach - Wikipedia
