Klaus Karl-Kraus

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Klaus Karl-Kraus (* 6. Dezember 1951 in Erlangen) ist ein Dipl.-Betriebswirt, Kabarettist, Musiker, Autor und Moderator.

Foto: Sippel©:NZ

Inhaltsverzeichnis

Zum Leben und Wirken

Klaus Karl-Kraus ist durch seine Lesungen und Kabarettvorstellungen in der Region Nürnberg und durch seine Fernsehauftritte bei „Fastnacht in Franken“, in der „Frankenschau“ sowie als Fußballreporter des Bayerischen Rundfunks bekannt geworden. Im Hörfunk war er ebenfalls schon häufig präsent. Gelegentlich tritt er zusammen mit den Kabarettisten Martin Rassau und Volker Heißmann, bekannt als „Waltraud und Mariechen“, auf.

Bei seinen Auftritten und Programmen pflegt er die fränkische Mundart. Dies auch auf CDs und Büchern wie „Ned ins Gwerch, Gerch”. „KKK“, so seine Abkürzung und sein Markenzeichen, ist außerdem Musiker und Fernsehmoderator („Fastnacht in Franken“, „Frankenschau“). Von Beruf ist er eigentlich Betriebswirt.

NZ-Fränkisch-Video mit Klaus Karl-Kraus

Die Nürnberger Zeitung hat im November 2010 eine Video-Serie zum fränkischen Humor gestartet, in der auch Klaus Karl-Kraus vertreten ist.

NZ-Fraenkisch.jpg

<flvplayertwo width="280" height="210">Kkk_fertig.FLV</flvplayertwo> NZ-Fränkisch mit Klaus Karl-Kraus

Auszeichnungen

  • Kulturförderpreis und Kultur-Ehrenbrief der Stadt Erlangen
  • 1993 Kulturförderpreis des Bezirks Mittelfranken
  • 1997 Frankenwürfel von Ober-, Unter- und Mittelfranken

Veröffentlichungen

  • Ned ins Gwerch, Gerch! Texte und Lieder. Erlangen: Ed. Hobelspäne, 1985, 80 S., ISBN 3-9800683-1-5
  • Horch, der Gerch. Kurzgeschichten. Mit einer Einführung von Ralf Birke. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1996, 218 S., ISBN 3-860-70543-1
  • Papa, sag ja! Sie erzieht - er schaut zu. Mit einem einleitenden Text von Habib Bektas und Ill. von Silke Wegner. Erlangen: Birke und Sommer, 2000 [?], 102 S., ISBN 3-9806982-1-1
  • Ralf Birke und Klaus Karl-Kraus (Hrsg.): Der Berg. Das Phänomen Erlanger Bergkirchweih. Mit einem Stadtporträt von Walter Schatz. [Redaktion und Gestaltung: Birke und Partner, Kommunikationsagentur GmbH, Erlangen]. Erlangen: Ed. Spielbein, 2004, 180 S., ISBN 3-9806982-9-7
  • Fränkisches Wörterbüchla, Band 1: Urlaub. Erlangen: Edition Spielbein, 2008, 64 S., ISBN 978-3-938903-14-8
  • Fränkisches Wörterbüchla, Band 2: „Freundlichkeit“. Erlangen: Birke, ehem. Birke & Sommer, 2008, 64 S., ISBN 978-3-938903-15-5

Literatur

  • Klaus Karl-Kraus, Förderpreis 1993. In: Bezirk Mittelfranken (Hrsg.): 20 Jahre Wolfram-von-Eschenbach-Preis 1980-2000 [Hrsg.: Mittelfranken-Stiftung „Natur-Kultur-Struktur“. Redaktionelle Mitarbeit: Irmgard Tritt; Kurt Töpner]. 2. Auflage. Ansbach: Hercynia, 2001, 124 S.; hier: S. 79
  • Christina Roth: Klaus Karl-Kraus bekommt den «Nürnberger Trichter». «Ich nehm’ nicht jeden Orden». In: Nürnberger Zeitung Nr. 14 vom 17. Januar 2008, Nürnberg plus, S. + 2 - NZ
  • Thomas Susemihl: KKK wurde «eingetrichtert». Pegnitzwasser als Weisheitselixier. In: Nürnberger Zeitung Nr. 23 vom 28. Januar 2008, S. 10 - NZ
  • Clemens Helldörfer: Kabarettist Klaus Karl-Kraus und seine Fränkisch-Wörterbücher: «Der Dialekt ist die Sprache der Seele». In: Nürnberger Zeitung Nr. 287 vom 9. Dezember 2008, Nürnberg plus, S. + 1 - NZ
  • Udo B. Greiner: Klaus Karl-Kraus als Dramatiker. In: Erlanger Nachrichten vom 31. März 2009 - EN

Siehe auch

Weblinks

  • Klaus Karl-Kraus. Das ganze Leben ist ein Kraus - im Netz