Klemens Gsell

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Klemens Gsell (* 19. Juni 1961 in Nürnberg) ist seit 2003 dritter Bürgermeister der Stadt Nürnberg. Seit 2008 untersteht ihm das Schulressort, nachdem er zuvor Umweltbürgermeister war. Als CSU-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters konnte er sich bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 nicht gegen Ulrich Maly durchsetzen. Gsell wurde zum stellvertretenden CSU-Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Klemens Gsell

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Gsell wuchs in der Kettelersiedlung an der Germersheimer Straße auf und machte sein Abitur am Neuen Gymnasium. [1] Anschließend studierte er Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er promovierte mit einer Arbeit über die Reichskleinodien.

Der CSU-Politiker war schon als Schüler politisch aktiv und übte zahlreiche Ämter in den Jugendorganisationen der CSU sowie in der Partei selbst aus. Derzeit ist er stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Nürnberg-Fürth-Schwabach. Schon mit 23 Jahren wurde Gsell 1984 in den Stadtrat gewählt. Zwischen 1990 und 1996 war er umweltpolitischer Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion, von 1996 bis 2003 ihr Fraktionsvorsitzender. 2003 übernahm der CSU-Politiker das Umweltreferat und wurde zum Bürgermeister gewählt.

Gsell war mehrere Jahre als Anwalt tätig. Danach wechselte er in die bayerische Finanzverwaltung, führte Betriebsprüfungen durch und wurde Referent an der Oberfinanzdirektion. Zwischen 2001 und 2003 war er Richter am Finanzgericht.

Gsell ist für die Stadt Nürnberg Mitglied im Bayerischen und im Deutschen Städtetag sowie im Stiftungsrat der Stiftung „Nürnberg - Stadt des Friedens und der Menschenrechte“.

Gsell ist römisch-katholischen Glaubens, verheiratet und hat drei Kinder. Gsell joggt gerne und fährt gerne Fahrrad.

Veröffentlichungen

  • Die Rechtsstreitigkeiten um den Reichsschatz. Das Rechtsproblem aus rechtshistorischer und aktueller Sicht. Universität Erlangen-Nürnberg, Dissertation 2001. 1999, XXVI, 206 S.

Literatur

  • Hans-Joachim Winckler, Lorenz Bomhard: Wahlkampf in Nürnberg. OB Ulrich Maly und sein Herausforderer Klemens Gsell beim NN-Forum. In: Nürnberger Nachrichten vom 21. Dezember 2007, NN multimedial: Audio- und Videobeträge - NN
  • Marco Puschner: OB-Kandidat Gsell: «Die Stadt muss mehr geführt werden». In: Nürnberger Zeitung Nr. 300 vom 29. Dezember 2007, S. 9 - NZ
  • André Fischer: Schulbürgermeister Gsell. Freistaat übernimmt Schulen vorerst nicht. In: Nürnberger Zeitung Nr. 152 vom 2. Juli 2008, S. 9 - NZ
  • André Fischer: Wenn Lehrer von Schulbüchern verführt werden. Bürgermeister Gsell kritisiert G 8. In: Nürnberger Zeitung Nr. 85 vom 14. April 2010, S. 9 - NZ
  • Ute Wolf: Kultusminister Spaenle nahm Stellung zum Brief von Schulbürgermeister Gsell. «Ein Zurück zum G 9 wäre unverantwortlich». In: Nürnberger Zeitung Nr. 87 vom 16. April 2010, S. 9 - NZ

Weblinks

  • Dr. Klemens Gsell, 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg - [2]
  • Klemens Gsell - Wikipedia