Kloster Engelberg bei Großheubach

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Klosterengelberg01.jpg

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der geschichliche Ursprung des Engelbergs lässt sich nicht mehr genau feststellen, ist aber um etwa 1300 zu suchen.

In der Nähe des heutigen Klosters befindet sich eine heidnische Kultstätte. Die schlichte Holzkapelle wurde circa 1300 errichtet und dem Erzengel Michael als Kämpfer gegen die heidnischen Götter gewidmet. Wer die später erbaute Marienstatue aus geschnitztem und bemaltem Holz gestiftet hat, ist nicht bekannt. Die Verehrung des Erzengels Michael und der Gottesmutter kennzeichnet den Beginn der bis heute stattfindenden Wallfahrten. Im Jahre 1630 beauftragte der Mainzer Erzbischof Kasimir von Wambold eine Gruppe von Kapuzinermönchen mit dem Bau eines Klosters auf dem Engelberg. König Ludwig I. übergab das Kloster im Jahre 1828 den Franziskanermönchen, welche es noch heute verwalten.

Führungen

  • Besichtigungen nur im Rahmen einer Führung
  • Franziskusgarten öffentlich zugänglich

Sehenswertes

Neben dem traumhaft schönen Franziskusgarten und der stillen Atmosphäre mit Kerzenkapelle lädt der Franziskusbrunnen zum Verweilen ein. Nach der Besichtigung der Klosterkirche lohnt es sich, einen genussreichen Zwischenstopp im schönen Bier- und Weingarten des Klosters einzulegen. Dort wird nach altem Rezept gebrautes Klosterbier, frisch gebackenes Gewürzbrot und selbst gekelterter Wein vom klostereigenen Weinberg angeboten.

Siehe auch

Weblinks