Margarethe Engelhardt

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Margarethe Engelhardt († 2001) aus Buch im Nürnberger Knoblauchsland war eine Marktfrau auf dem Hauptmarkt in Nürnberg.

Marktfrau Margarethe Engelhardt. Sie wurde 1997 in den Ruhestand verabschiedet und starb 2001.
© Erich Guttenberger/NZ

Inhaltsverzeichnis

Zum Leben und Wirken

Margarethe Engelhardt verkaufte fast täglich 50 Jahre lang, von 1948 bis zu ihrer Verabschiedung in den Ruhestand 1997, an ihrem Gemüsestand auf dem Hauptmarkt, dem Nürnberger Wochenmarkt, Gemüse aus dem Knoblauchsland, Kartoffeln, Radieschen und Gelbe Rüben, Fruchtgemüse im Sommer, Kohl und Eingemachtes im Winter. Bereits vor dem Markt und dann wieder nach dem Markt hatte sie auf dem Feld oder im Gewächshaus zu tun. So dauerte ein Arbeitstag für sie 14 Stunden.

Am traditionsreichen Stand der Engelhardts gibt es nach wie vor Gemüse aus dem Knoblauchsland. Und so hört man auch heute noch den Ruf «Was braung mern heit?»

2001 gestaltete Barbara Kastl-Salaris, Holzbildhauerin und Meisterschülerin der Kunstakademie Nürnberg, ein Bronzedenkmal für Margarethe Engelhardt auf dem Nürnberger Hauptmarkt [1] mit dem Text: „Für Margarethe Engelhardt. «Die Marcharedd». Liebenswerte Marktfrau auf dem Hauptmarkt in Nürnberg von 1948 bis 1997. «Was braung mern heit?».“

Ehrung

  • 2001 Bronzedenkmal in Nürnberg am Haus Hauptmarkt 12

Literatur

  • Reinhard Kalb: Gästeführer suchen Nürnbergs weibliche Seiten. Königinnen, Mägde und „Hübschlerinnen“. In: Nürnberger Zeitung vom 3. März 2007 - PDF
  • Cro: Der Stand der Engelhardts auf dem Wochenmarkt. «Was braung mern heit?». In: Nürnberger Zeitung Nr. 116 vom 20. Mai 2008, Nürnberg plus, S. + 3 - NZ

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Barbara Kastl-Salaris. In: Neue Mitarbeiter, in: Wegzeichen der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg, Nr. 3, Oktober/November 2002, S. 7 - PDF-Datei