Nürnberger Rätselbilder IX (Nürnberg-Quiz)

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1. Rätselbild:: Dieses Puppenkopf-Bild stammt vom Trempelmarkt und liefert uns eine Steilvorlage für folgende Frage: Wie wurden Puppen in Nürnberg früher bezeichnet – als Drudeln, Docken, Drudscherla oder Wackerla?

Wie lautet der historische Name für Puppe? -- Foto: Sippel

Drudeln
Docken
Drudscherla
Wackerla
Im alten Nürnberg wurden Puppen als Docken bezeichnet. Es wurden schon Puppen aus dem 14. Jahrhundert gefunden. Der Begriff Dockenwerk stand früher allgemein für Spielzeug.

2. Rätselbild:: Heute ist der „Adler“-Nachbau ein zentraler Bestandteil des aktuellen Eisenbahn-Jubiläumsjahres. So fuhr unlängst die Nürnberger Stadtspitze in die Kleeblattstadt, um die historische Jungfernfahrt vor 175 Jahren nachzuempfinden. Was aber geschah mit dem Original-Adler im Jahr 1857 – wurde er damals verschrottet, verkauft, gestohlen oder durch einen Brand zerstört?
Was passierte mit dem Adler? -- Foto: Sippel

Er wurde verschrottet
Er wurde verkauft
Er wurde gestohlen
Er wurde bei einem Brand zerstört
Im Jahr 1857 verkauften die Nürnberger den Original-Adler nach Augsburg, da er als veraltet galt. Die Sammlung von Industriekultur war wohl noch kein Thema. Das weitere Schicksal der Lokomotive ist unbekannt.

3. Rätselbild:: Jetzt in den Sommermonaten zieht es die Nürnberg-Touristen hierher: Im Handwerkerhof finden sie Fachwerk satt und außerdem so viele Souvenirs und Kunsthandwerk-Produkte, wie das Herz begehrt, nicht zu vergessen die Spezialitäten wie Bratwurst und Lebkuchen. Zu welchem Anlass aber wurde dieses Mini-Idylle ins Leben gerufen – zum Dürerjahr, zum Eisenbahnjubiläum, zum Hans-Sachs-Jahr oder zum Stadtgründungs-Jubiläum?

Sommer, Sonne, Souvenirs -- Foto: Sippel

Zum Dürerjahr
Zum Eisenbahnjubiläum
Zum Hans-Sachs-Jahr
Zum Stadtgründungs-Jubiläum
1971, als in Nürnberg das Dürer-Jahr mit großem Aufwand über die Bühne ging, wurde auch der Handwerkerhof als Touristen-Attraktion ins Leben gerufen.

4. Rätselbild:: Diese etwas zu groß geratenen Buntstifte sind Bestandteil eines Spielplatzes im Stadtgraben beim Vestnertor. Die Geschichte des Buntstifts ist mit Nürnberg eng verknüpft: Einst verkündete Johann Sebastian Staedtler in der Vorgängerzeitung der „NZ“, dass er soeben eine neue Generation der „Röthelsifte“ entwickelt habe, was als Geburtsstunde des Buntstifts gilt. Wann war das – 1804, 1834, 1864 oder 1894?
Alles so schön bunt hier -- Foto: Helldörfer

1804
1834
1864
1894
Die Annonce im "Korrespondent von und für Deutschland" erschien im Jahr 1834.

5. Rätselbild:: „Lochfraß“ gehört zu den skurrilsten Wörtern der Werbeindustrie. An diesem Abschnitt der Nürnberger Stadtmauer haben allerdings keine aggressiven Kalkablagerungen genagt. Diese Vertiefungen wurden mit Absicht geschaffen, um dort irgend etwas zu befestigen. Wozu dienten diese Löcher – als Halterung für die Trockengestelle der Färber, als Befestigung für Verteidigungsanlagen, als Kletterhilfe für Angreifer oder als Verankerung von Baugerüsten?

Was soll das Loch in dieser Wand? -- Foto: Helldörfer

Als Halterung für die Trockengestelle der Färber
Als Befestigung für Verteidigungsanlagen
Als Kletterhilfe für Angreifer
Zur Verankerung von Baugerüsten
In den Löchern steckten früher einmal Stangen, an denen die Nürnberger Färber ihre Waren zum Trocknen aufhängten.

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