Nikolaus Fiebiger

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Prof. Dr. Nikolaus Fiebiger

Prof. Dr. Nikolaus Fiebiger (* 7. August 1922 in Langseifersdorf im Eulengebirge, Schlesien) war von 1975 bis 1990 Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Auf ihn folgten Prof. Dr. Gotthard Jasper und später Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske.

Inhaltsverzeichnis

Ehrungen

  • 1972: Bayerischer Verdienstorden
  • 1990: Großes Bundesverdienstkreuz
  • 1990: Ehrenbürger der Stadt Erlangen
  • 1991: Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Bayerische Wirtschaft
  • 1993: Helmut-Volz-Medaille
  • 2000: Nikolaus-Fiebiger-Zentrum für Molekulare Medizin
  • 2005: Fraunhofer-Medaille

Literatur

  • Markus Kaiser: Prof. Fiebiger wird 85. Engagiert auch im Ruhestand. In: Nürnberger Zeitung vom

Weblinks

  • Uni Erlangen: Prof. Dr. Nikolaus Fiebiger zum 80. Geburtstag. In: IDW vom 2. August 2002 - uni-protokolle.de

Berichte in der NZ

  • Originaltext! Dieser Text stammt aus der Nürnberger Zeitung, ist urheberrechtlich geschützt und deshalb nicht editierbar. Das Anlegen weiterer Abschnitte ist aber durchaus erwünscht!

"Prof. Fiebiger wird 85
Engagiert auch im Ruhestand
Immer, wenn sich Bildungspolitiker nach Erlangen verirren, mischt er sich weiterhin unter das Publikum. Erst vor wenigen Wochen hat Prof. Nikolaus Fiebiger Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei einem Besuch im Erlanger Redoutensaal mit Fragen gelöchert. Heute feiert der ehemalige Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg seinen 85. Geburtstag.
Fiebiger stand von 1969 bis 1972 und von 1975 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1990 an der Spitze der zweitgrößten Hochschule des Freistaats. Als Präsident leistete der Physiker, der im Eulengebirge in Schlesien geboren wurde, entscheidende Beiträge zum Auf- und Ausbau der im Jahr 1966 gegründeten Technischen Fakultät, zur Ansiedlung der beiden Fraunhofer-Institute sowie zur Förderung der Mikroelektronik in Erlangen.
Auch im Ruhestand engagierte sich der frühere Lehrstuhlinhaber für Experimentalphysik (Kernphysik) weiter: Von 1993 bis 1998 war Fiebiger Geschäftsführer der Bayerischen Forschungsstiftung sowie von 1988 bis 1993 Gründungsvorsitzender und später Vorsitzender des Wissenschaftlich-Technischen Beirats der Staatsregierung.
Für sein außerordentliches Engagement erhielt Fiebiger zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Verdienstorden und das Große Bundesverdienstkreuz. Das klinisch-molekularbiologische Forschungszentrum der Erlanger Hochschule an der Glückstraße ist seit 2001 außerdem nach ihm benannt.
Erst kurzfristig entschied sich die Universität, heute einen Empfang für Fiebiger zu geben.
Markus Kaiser"