Ostheim vor der Rhön
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| Ostheim vor der Rhön | |
|---|---|
| Ortstyp | Stadt |
| Landkreis | Rhön-Grabfeld |
| Regierungsbezirk | Unterfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Höhe | 300 m über NN |
| Fläche | 40,73 km² |
| Einwohner | 3.506 |
| Gemeindeschlüssel | 09673153 |
| KFZ-Kennzeichen | NES |
| Anschrift der Verwaltung | Marktstraße 24 97645 Ostheim v.d.Rhön |
| Telefon | 09777 9170-0 |
| Website | http://www.ostheim.rhoen-saale.net |
| Bürgermeister | Ulrich Waldsachs (CSU-FWG) |
Ostheim vor der Rhön ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Der malerische Ort ist auch als die „Perle an der Streu“ bekannt.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Ostheim liegt im Streutal am Fuß der Hohen Rhön.
Nachbarorte
- 97640 Stockheim in Unterfranken
- 97647 Nordheim vor der Rhön
- 97647 Willmars
- 97647 Sondheim vor der Rhön
- 97638 Mellrichstadt
Geschichte
- 804: Erste urkundliche Erwähnung Ostheims (6. Mai 804)
- 816: Unter Hoheit des Bischofs von Würzburg
- 12. Jhd.: Burg und Amt Lichtenberg im Besitz der Grafen von Henneberg. Dann wechseln geistliche und weltliche Eigentümer
- 1230: Verkauf an das Bistum Fulda
- 1400: Bau der Kirchenburg
- 1553 - 55: Einführung der Reformation
- ab 1555: Amt Lichtenberg und Ostheim zum Hause Sachsen gehörig. Ostheim stand dann fast vier Jahrhunderte hindurch unter der Landeshoheit der Thüringer Wettiner
- 1586: Verleihung des Marktrechts und eines Wappens durch die Herzöge Johann Casimir und Johann Ernst von Sachsen
- 1596: Verleihung des Stadtrechts
- 1741: zum Herzogtum Sachsen-Weimar, anschl. (bis 1918) zum Großherzogtum Sachsen-Weimar und Eisenach gehörig
- 1757: Großer Stadtbrand entlang der Marktstraße
- 1812: Exklave Ostheim entsteht
- 1843: Gründung der Lichtenburggemeinde
- 1898: Bau der Bahnlinie Mellrichstadt - Fladungen
- 1910/11: Bau von Wasserleitung und Kanalisation, Errichtung eines Elektrizitätswerks
- 1920: Ostheim wird thüringisch
- 1945: Einmarsch der Amerikaner / Ostheim wird unter bayerische Verwaltung gestellt
Bis zur Gebietsreform 1972 war Ostheim eine thüringische Exklave, wurde jedoch nach dem 2. Weltkrieg von Bayern verwaltet.
Sehenswürdigkeiten
- Historisches Rathaus
- Orgelbaumuseum Schloss Hanstein
- Lichtenburg
- Hügelgräberfeld Kleiner Lindenberg
- Ostheimer Warte: runder Turm von etwa 7 m Höhe auf einer Anhöhe in Richtung Sondheim
Wirtschaft
Überregional bekanntester Arbeitgeber ist die Bionade GmbH, die 1995 aus der Privatbrauerei Peter hervorging. Bionade GmbH stellt das gleichnamige Erfrischungsgetränk her. Mittlerweile ist das Unternehmen mehrheitlich im Eigentum der Radeberger-Brauerei.
In Ostheim erscheint eine der kleinsten Lokalzeitungen, die „Ostheimer Zeitung“ mit 790 verkauften Exemplaren und drei Ausgaben pro Woche.[1][2]
Verkehr
- Straße: Ostheim liegt an der B 285, über die die 10 km entfernte Autobahn A 71 erreichbar ist.
- Bahn: Nächstgelegener Bahnhof ist Mellrichstadt. Die durch Ostheim führende Streutalbahn wird nur saisonal im Museumsverkehr bedient.
Weblinks
- Wikipedia: Ostheim vor der Rhön
- Wikipedia: Bionade
- Wikipedia: Streutalbahn
Einzelnachweise
- ↑ Wikipedia: Ostheimer Zeitung
- ↑ Ostheimer Zeitung: Internetauftritt
