Peter Benkert

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Johann Peter Benkert (* 11. September 1709 in Bad Neuhaus; † 14. Dezember 1765 in Potsdam) war Hofbildhauer in Bamberg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Johann Peter Benkert war der Sohn eines Pfannenschmieds und erlernte den Bildhauerberuf wohl in Königshofen bei Johann Joseph Keßler. Nach Abschluss seiner Lehrzeit begab er sich auf Wanderschaft und war nachweisbar in Eichstätt und München, möglicherweise kam er auch nach Wien. In Eichstätt war er bei Kaspar Eygen beschäftigt. Mitte der 1730er-Jahre war er Geselle von Franz Anton Schlott in Bamberg. Nach dessen Tod ehelichte er 1739 die Witwe, Tochter des Hofstuckateurs Johann Jakob Vogel. 1744 übersiedelte er - und sein Schwager Gottlieb Heymüller - nach Potsdam. Diese statteten mit anderen Künstlern Schloss und Park Sanssouci mit aus. Sie schufen u.a. in den Jahren 1751–1757 die seit dem Jahr 2005 in Sanierung und Restaurierung befindliche Neptunsgrotte.

Er verstarb dort am 14. Dezember 1765 und wurde auf dem Alten Friedhof bestattet. Sein Grabdenkmal war noch Anfang der 1950er-Jahre vorhanden.

Weitere Orte seines Wirkens

Ebrach, Forchheim, Gößweinstein, Kloster Langheim, Lichtenfels,

Sonstiges

Die Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Potsdam verweist darauf, dass Johann Peter Benkert und Gottlieb Heymüller Gemeindemitglieder waren.

Literatur

  • Karl Sitzmann: Künstler und Kunsthandwerker in Ostfranken, Seite 37–40
  • Thieme-Becker: Band 3, Seite 330
  • Pfarrbrief der Pfarrei Peter & Paul in Potsdam vom 23. September – 1. Dezember 2007

Siehe auch

Weblinks