Priesendorf
Aus Franken-Wiki
| Priesendorf | |
|---|---|
| Ortstyp | Gemeinde |
| Landkreis | Bamberg |
| Regierungsbezirk | Oberfranken |
| Freistaat | Bayern |
| Kfz-Kennzeichen | BA |
| Höhe | |
| Fläche | |
| Einwohner | |
| Bevölkerungsdichte | |
| Gemeindekennzahl | |
| Anschrift | |
| Telefon | |
| Telefax | |
| Webseite | |
| 1. Bürgermeister | |
Priesendorf ist ein Ort im Steigerwald, ehemals im bambergischen Amt Schönbrunn gelegen. Heute gehört er zum Landkreis Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken des Freistaates Bayern.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Gemarkungen
Neuhausen, Priesendorf.
Geschichte
Eine in vorgeschichtlicher Zeit besiedelte Gegend wurde durch einen fränkischen Grundherrn wohl im 7. oder 8.Jahrhundert diese Siedlung angelegt kam, gelegen im Volkfeldau, zu unbekannter Zeit an das Bistum Würzburg.
In diesem Ort hatten folgende Adeligen von Münster zu Lisberg die Marschalks von Ostheim zu Trabelsdorf, von Schaumberg, von Giech, von Rotenhan, von Aschhausen, von Schönborn wie auch das Bürgerspital in Bamberg Besitzungen.
Durch den 1717 verstorbenen schönbornschen Jäger Gregel erhielt der Ort eine neue Kirche St. Bartolomäus. Gregel berieb auf dieser Art die loslösung aus der Pfarrei Eltmann und erreichte so, weit nach seinem Tode, im Jahr 1756 das Priesendorf eine eigene Pfarrei wurde In diesen Ort wütete vor 1796 eine große Viehseuche welche den Bestand stark verminderte. In diesem Jahr befanden sich im Ort 10 Kühe, 12 Stiere, 12 Ochsen und 15 Kälber.
1806 kam mit der Auflösung des Bistümer Bamberg und Würzburg Priesendorf an das Kurfürstentum Baiern.
Politik
Am 9. November 1987 genehmigte die Regierung von Oberfranken der Gemeinde Priesendorf die Führung des nachfolgenden Wappens:
- In Rot über einem silbernen Hirschgeweih schräg gekreuzt zwei goldene Messer, darüber eine silberne heraldische Lilie.
Wappengeschichte: Die Messer ist das Attribut des heiligen Bartholomäus welchen die Kirche in Priesendorf geweiht ist. Die Lilie, als Mariensymbol, verweist auf die die Wallfahrtskapelle in Priesendorf und die dazugehörige Wallfahrt. Das Hirschgeweih steht für den Schönbornschen Jäger Konrad Gregel der sich für die pfarrliche Abtrennung Priesendorf von Eltmann einsetzte. Gregel verstarb 1717; seine Grabplatte an der Nordseite der jetzigen Kirche. Die Farben Gold und Rot sind dem Wappen derer von Schönborn entnommen die auch hier über weitläufigen Besitz verfügten.
Orte in der Gemeinde Priesendorf
Vereine
- Musikverein Priesendorf e.V. von 1967
- Eisstockclub Priesendorf
- Obst- und Gartenbauverein Priesendorf
- Schützenverein "Diana" Neuhausen
- SV Priesendorf
Sehenswertes
- Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus
- Marienkapelle
- St. Anna-Kapelle in Neuhausen
- Flurdenkmäler
Wirtschaft und Infrastruktur
Freiwillige Feuerwehren
FFW Neuhausen FFW Priesendorf
Ansässige Unternehmen
Brauereien
Auf dem Gebiet der Gemeinde besteht heute noch die
- Brauerei Schrüfer in Priesendorf, hat einen jährlichen Ausstoß von etwa 400 Hektolitern und gehört somit zu den kleinsten Brauereien der Welt.
- Historische Brauereien
- Brauerei Lang stellte ihren Betrieb 1969 ein
Söhne und Töchter der Gemeinde
weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen
- Konrad Gregel († 1717 in Priesendorf), schönbornscher Jäger, betrieb die Loslösung Priesendorfs von der Pfarrei Eltmann.
Literatur
- Heinrich Mayer, Die Kunst des Bamberger Umlandes, Seite 212; Bayerische Verlagsanstalt Bamberg 1952
- M. Bundschuh, Lexikon von Franken, 4. Band, Seite 399, Ulm 1801 im Verlag der Stettinischen Buchandlung
- Realschematismus des Erzbistums Bamberg, Seite 389-393, St.-Otto-Verlag, Bamberg 1960
