Psychosoziale Notfallversorgung

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Die Psychosoziale Notfallversorgung in Nürnberg und der Region will bei Todesfällen oder Unfällen dazu beitragen, die Folgen seelischer Belastungen Betroffener bzw. deren Angehöriger zu verringern. Ziel ist es, den häufig einsetzenden Schockzustand nach einem traumatischen Erlebnis zu unterbrechen und aufzufangen. Gelingt dies nicht, so können Betroffene in der Folgezeit unter posttraumatischen Belastungsstörungen und Folgeerkrankungen leiden, die bis zu einer Erwerbsunfähigkeit reichen können.


Am 21. September 2007 wurde die Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Notfallversorgung in Nürnberg gegründet. Ihr gehören die beiden großen christlichen Kirchen, der Krisendienst Mittelfranken, die Stadt Nürnberg und der „Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Nürnberg“ ebenso an wie die Rettungsdienste Arbeiter Samariter Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst und Bayerisches Rotes Kreuz sowie die Feuerwehr Nürnberg und das Technische Hilfswerk.


Die Unter dem Leitmotto „Erste Hilfe für die Seele“ haben sich diese Arge-Mitglieder dazu verpflichtet, bei Trauer- und Notfällen flächendeckend und rund um die Uhr seelischen Beistand zu leisten und Hilfe zur Selbsthilfe sowie kirchliche Rituale anzubieten. Einsatzkräfte der Rettungsdienste, die mitunter erheblichen seelischen Belastungen ausgesetzt sind, bietet die Arge auf Wunsch umfassende Einsatznachsorge an.


Artikel in der NZ

  • Originaltext! Dieser Text stammt aus der Nürnberger Zeitung, ist urheberrechtlich geschützt und deshalb nicht editierbar. Das Anlegen weiterer Abschnitte ist aber durchaus erwünscht!

Vorlage:NZ:Psychosoziale Notfallversorgung