Puma

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Firmenzentrale der Puma SE in Herzogenaurach

Die Puma SE mit Firmensitz in Herzogenaurach ist neben Adidas und Nike einer der weltweit größten Sportartikelhersteller.


Inhaltsverzeichnis

Firmengeschichte

Das Unternehmen wurde von Rudolf Dassler 1948 als Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler gegründet. Er hatte vor 1948 zunächst zusammen mit seinem Bruder Adolf („Adi“) Dassler ein gemeinsames Unternehmen in Herzogenaurach geführt (die Vorgeschichte siehe unter Adidas). Nach der geschäftlichen Trennung der beiden Brüder begann Rudolf Dassler 1948 mit dem Aufbau eines eigenen Unternehmens, während sein Bruder mit Adidas seinen eigenen Weg ging.

1959 wurde das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Als Rudolf Dassler 1974 starb, übernahm sein Sohn Armin die Firmenleitung.

Armin Dassler brachte 1986 das Unternehmen an die Börse. Nach Jahren der Krise gelang es Puma erst acht Jahre später, Millionen-Gewinne einzufahren.

2007 übernahm der französische Luxuskonzern PPR die Mehrheit bei Puma, er erwarb 62,1 Prozent der Anteile. Bis 2011 stockte PPR seinen Anteil auf 75 Prozent auf.

2011 wurde Puma in die Rechtsform einer europäischen Aktiengesellschaft (Abkürzung: SE = Societas Europaea) überführt.

Fimenleitung

1993 wurde Jochen Zeitz im Alter von 30 Jahren Vorstandsvorsitzender von Puma und leitete das Unternehmen bis Juli 2011. Anschließend übernahm er den Vorsitz des Verwaltungsrats, den er zum 30. November 2012 verließ.

Nachfolger von Zeitz als Vorstandsvorsitzender wurde im Juli 2011 der damals 32-jährige Franz Koch. Zeitgleich erfolgte die Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft. Der Puma-Chef trägt daher den Titel „Vorsitzender Geschäftsführender Direktor“. Koch verließ das Unternehmen Ende März 2013. Sein Nachfolger wurde ab dem 1. Juli 2013 der Norweger und ehemalige Fußballspieler Björn Gulden, der in den achtziger Jahren für den 1. FC Nürnberg gespielt hatte.

Literatur

Siehe auch

Weblinks