Raphael Schäfer

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Raphael Schäfer beim Training.

Raphael Schäfer (* 30. Januar 1979 als Rafał Szafarczyk in Kędzierzyn-Koźle) ist ein deutscher Fußballspieler mit polnischen Wurzeln und der aktuelle Kapitän des 1.FC Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Schäfer, der im Alter von sieben Jahren mit seinem Vater aus Polen auswanderte, begann seine Karriere als Fußballspieler beim SC Drispenstedt bei Hildesheim. Im Alter von 12 Jahren wurde er zur Jugendmannschaft des damaligen Zweitligisten Hannover 96 geholt.

Als 17-Jähriger rückte er in der Saison 96/97 in den Mannschaftskader des zu dieser Zeit in der Regionalliga spielenden Vereins auf. Danach gelang es ihm allerdings zuerst nicht, sich in der Stammformation des Zweitliga-Aufsteigers zu halten.

1998/99 wechselte Schäfer zum VfB Lübeck in die Regionalliga. Dort entwickelte er sich zum Stammtorhüter und bestritt 33 Ligaspiele. 2000/01 war er in 35 Spielen um die Meisterschaft im Einsatz.

Im Sommer 2001 wechselte Schäfer zum damaligen Erstligaaufsteiger 1. FC Nürnberg, zuerst allerdings nur als Ersatzkeeper hinter Darius Kampa. Am 16. März 2002 feierte Schäfer sein Erstligadebüt gegen Borussia Mönchengladbach, musste aber trotz guter Leistungen dann wieder in die Reservistenrolle schlüpfen. Diese musste er auch die folgende Saison ausfüllen.

Wegen Plänen des Vereins, Kampa mit Gewinn zu verkaufen, rückte Schäfer in der nächsten Saison zur Nummer 1 auf, obwohl Kampa beim Club blieb. Auch nach dem Wiederaufstieg zur Saison 2004/05 konnte sich Schäfer diesmal im Duell gegen Daniel Klewer als Stammtorwart durchsetzen. In der nächsten Saison war er eine "feste Größe" im Team: Er absolvierte alle 34 Bundesligaspiele und musste nur ein Mal verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Zur Saison 2006/07 wurde Schäfer zum Mannschaftskapitän gewählt.

In seinem letzten Pflichtspiel für Nürnberg traf Schäfer im Finale des DFB-Pokals 2007 auf seinen zukünftigen Verein und amtierenden Deutschen Meister VfB Stuttgart. Das Spiel endete 3:2 nach Verlängerung für den Club, was den ersten nationalen Titel für Schäfer bedeutete.

Schäfer vereinbarte beim VFB Stuttgart einen bis 2011 laufenden Vierjahresvertrag. Er hatte aber noch wegen des für Stuttgart verlorenen Pokalendspiels bei einigen Fangruppen einen schweren Einstand. Nach dem 18. Spieltag erhielt Schäfers Konkurrent Sven Ulreich in den darauf folgenden zehn Bundesligaspielen den Vorzug vor Schäfer. Erst am 29. Spieltag feierte Schäfer sein Comeback - ausgerechnet gegen den Club. Am 25. Juni 2008 wurde Schäfers Vertrag aufgelöst.

Zur Saison 2008/09 kehrte Schäfer zum 1. FC Nürnberg zurück. Am Ende der Saison, die mit der erfolgreichen Relegation gegen Cottbus und damit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga endete, hatte Schäfer in allen 34 Ligaspielen, zwei Pokalspielen und einem Relegationsspiel durchgespielt.

In der Sommerpause nach der Saison 2010/1011 unterzeichnete Schäfer einen bis 2014 datierten Vertrag beim Club und gab bekannt, dass er sich vorstellen könnte, bis zum Ende seiner Karriere in Nürnberg zu bleiben.

Privates

Raphael Schäfer ist seit dem 5. Juni 2004 verheiratet und hat drei Töchter. Er wohnt in Erlenstegen.


Bisherige Vereine

  • SC Drispenstedt (1987-1991)
  • Hannover 96 (1991-1998)
  • VfB Lübeck (1998-2001)
  • 1. FC Nürnberg (2001-2007)
  • VfB Stuttgart (2007-2008)

Titel:

Literatur

Weblinks

  • Infos über Raphael Schäfer bei fcn.de