Rolf Volland

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Der Vorderheubühler Rolf Volland, geboren am 24. August 1967, gehört zu den erfolgreichsten Motorsportlern in Nordbayern überhaupt. Nach Anfängen im Kartsport zwischen 1984 und 1987, wo er unter anderem Nordbayerischer und Bayerischer Kartpokalsieger sowie Zweiter im Deutschen Pop-Kart-Pokal wurde, wechselte der gelernte Beton-Fertigteilbauer aus Vorderheubühl bei Roth 1989 zum Autocross. Dort schaffte Volland gleich im ersten Jahr Platz drei in der Europameisterschaft. Im Jahr darauf folgte schon der größte Erfolg in der Karriere: der Europameistertitel.

Nach der Vize-Europameisterschaft 1991 gelang es Volland 1993 und 1994 gleich zwei Mal hintereinander den Titel eines Autocross-Europameisters nach Mittelfranken zu holen. Im Jahr 1995 wechselte der talentierte Rennfahrer die Sportart und versuchte sich im Rallyecross, bei dem der Untergrund im Gegensatz zum Autocross fast immer aus Asphalt und Schotter besteht. Auch fahren nicht wie im Rallyesport alle Fahrzeuge einzeln gegen die Uhr, sondern in Gruppen (Divisionen) gegeneinander. Im Auftaktjahr holte sich Volland schon Platz drei in der Internationalen Deutschen Rallyecross-Meisterschaft und Platz eins im DRV Superpokal.

Versehen mit mehreren erfolgreichen Ausflügen in die Rallyecross-Europameisterschaft schaffte es der Franke dann bis zum Jahr 2007 insgesamt zehn Mal den Titel eines Deutschen Meisters einzufahren. Die dabei benutzten Fahrzeuge waren ein VW Golf 16V Turbo und ein Skoda Fabia T16 4x4. Dies ist bis heute eine Rekordmarke und dürfte in naher Zukunft wohl auch von keinem Fahrer mehr geschafft werden. Heute arbeitet Volland als selbständiger Rennwagenbauer in seiner Heimat. Pläne für die Zukunft sind zwar schon geschmiedet, mit welchem Fahrzeug der Vorderheubühler aber in der kommenden Saison unterwegs sein wird, ist noch offen. Sicher aber ist, dass Volland mit seinem Rennwagen weiter auf Titeljagd gehen wird.


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