Siegfried Balleis

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Siegfried Balleis (* 4. August 1953 in Nürnberg) war von 1996 bis 2014 Oberbürgermeister der Stadt Erlangen. Er gehört der CSU an.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Nach dem Besuch der Grundschule in Zirndorf und des Hardenberg-Gymnasiums in Fürth studierte Balleis Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 1980 schloss er als Diplom-Kaufmann ab und erwarb 1983 den Doktortitel im Bereich Politik- und Kommunikationswissenschaften.

Von 1977 bis 1984 war Balleis als Mitarbeiter des damaligen Nürnberger Bundestagsabgeordneten Peter W. Höffkes tätig. 1984 trat er den Vertriebsbereich der Siemens AG ein. Seit März 1988 war er bei der Stadt Erlangen als Stadtrat für den Bereich Wirtschaft und Liegenschaften sowei seit 1991 zusätzlich für das Wohnungswesen beschäftigt.

Dem Parteivorstand der CSU gehört er seit 2005 an, dem Parteipräsidium seit 2007. Im März 1996 wurde er zum Oberbürgermeister der Stadt Erlangen gewählt und 2002 sowie 2008 bestätigt. Bei der Kommunalwahl 2014 unterlag er jedoch Florian Janik von der SPD.

Im Februar 2010 nominierte der bayerische Städtetag Balleis zu seinem Kandidaten für die Wahl des bayerischen Sparkassenpräsidenten. Balleis zog jedoch seine Bewerbung kurz vor der Wahl zurück, sodass der damalige Chamer Landrat Theo Zellner (als Kandidat des Landkreistages) ohne Kampfabstimmung zum Präsidenten des Sparkassenverbandes Bayern gewählt werden konnte.

Im Oktober 2011 übernahm Balleis vom Nürnberger Oberbürgermeister Maly den Ratsvorsitz der Metropolregion Nürnberg. Diesen Vorsitz musste er 2014 nach seiner Wahlniederlage bei der OB-Wahl abgeben.

Veröffentlichung

  • Siegfried M. Balleis: Die Bedeutung politischer Risiken für ausländische Direktinvestitionen. Unter besonderer Berücksichtigung politischer Stabilität. Zugleich: Dissertation 1983, Universität Erlangen-Nürnberg. Nürnberg: Gabriele Pauli-Balleis Verlag, 1984, 420, LIII S., ISBN 3-89078-000-8 (2. Auflage, Zirndorf: Pauli-Balleis, 1985)

Weblinks