Skatingtour durchs Knoblauchsland

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Der Himmel über dem Knoblauchsland

Lust auf eine kleine Erfrischung? Dann bietet sich diese Skating-Tour durch das Knoblauchsland während einer trockenen Wetterphase an. In dieser Zeit sind nämlich die Beregnungsanlagen unermüdlich dabei, den Durst der heranwachsenen Salatpflanzen und anderer Gemüsesorten zu stillen. Mangels Differenzierungsvermögen decken sie natürlich auch den vorbeirollenden Skater mit ihren Sprühregen-Vorhängen ein. So kann er optimal testen, ob seine Kugellager wirklich so gut abgedichtet sind, wie es ihm versprochen wurde. Ansonsten bietet diese knapp 13 Kilometer lange Strecke aber eine gepflegte Inline-Tour, die in weiten Teilen auf wenig frequentierten Wegen entlangführt. Da die Flurbereinigungswege im Knoblauchsland ziemlich breit sind, ist auch der Einsatz von Skating-Stöcken kein Problem.


Wer will, kann sie mit leichten Varianten auch hin und zurück absolvieren, ansonsten wartet am Start- und am Zielpunkt die U-Bahn, die den raschen Rückweg in die Innenstadt gewährleistet. Wer ihre Dienste in Anspruch nimmt, sollte auf jeden Fall Sandalen oder Ähnliches zum Wechseln mitnehmen. Für die Tourenbeschreibung haben wir die Richtung von der Jakobinenstraße zum Flughafen gewählt. Nach dem Start in Fürth geht es in Richtung Stadtpark, dort über die Pegnitz, durch den Wiesengrund und gleich wieder aus dem Flusstal heraus. Jetzt wird das Villenviertel Fürth-Espan durchquert, dann geht es zur Wiesenstraße und über den Frankenschnellweg. Über Strudelweg und Glockenstraße geht es immer weiter nach Osten bis nach Poppenreuth. Dort nehmen wir den der Durchgangsstraße gegenüberliegenden Flurbereinigungsweg und düsen eisern in Richtung Norden, bis vor uns Braunsbach und linkerhand Glas-Gewächshäuser auftauchen. Jetzt auf den Flurbereinigungsweg rechts, bis wir auf der Höhe eines runden Wasserspeichers angelangt sind. Diesen steuern wir an (links abbiegen) und erreichen ihn nach Überquerung des Braunbacher Wegs. Hier bietet sich neben einem Miniatur-Brunnen eine kleine Rast auf einer Bank an.

Was folgt, ist Knoblauchsland pur: Es geht weiter nach Norden und dann scharf rechts in Richtung Buch. Rechts und links wächst der Salat auf riesigen Folienteppichen, von ferne grüßen Fernsehturm und sogar die Burg. Da der Weg genau unter der Einflugschneise des Flughafens liegt, haben wir auch Gelegenheit, landende oder startende Maschinen in ihrer vollen Pracht zu bewundern. Am Bucher Festplatz folgt eine kurze Querfeldein- bzw. Kopfsteinpflaster-Passage, dann nehmen wir den Radweg entlang der Erlanger Straße unter die Rollen. Er bringt uns bis zur Marienbergstraße, in die wir links einbiegen. (Wer gleich an den Flughafen Nürnberg heranwill, kann auch bei Buch links in den Georg-Ziegler-Weg einschwenken. Hier fahren allerdings auch Autos und der Belag ist ziemlich schlecht).

Kurz vor dem Marienbergpark geht es dann links in die Flughafenstraße. Dort gibt es zwei Radwege, die irgendwann mal verbreitert wurden. Das ist zwar an und für sich löblich, doch da die dadurch entstehenden Fugen mit Bitumen verklebt wurden, besteht vor allem bei Hitze die Gefahr, mit den Rollen klebenzubleiben. Wer will, kann auch über Lohe fahren oder noch vor dem Flughafen in den breiten Weg einschwenken, der an Gemüse-Gewächshäusern vorbei zum noch neuen Flughafen-Biotop führt. Hier ist allerdings eine kurze Schotterphase zu überwinden.

Ansonsten fahren wir an den Flughafen-Parkplätzen entlang bis zum großen Parkhaus, biegen dort rechts ab und sind glücklich am U-Bahnhof Flughafen angekommen.


Karte/Übersichtsplan

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Hinweis
Außer dieser Darstellung lassen sich im Menü rechts auch viele andere Formate wie Open Street Map oder Google Earth auswählen, im linken Menü kann die Strecke z.B. als Route oder Track für mobile Navigationsgeräte heruntergeladen werden. Durch Anklicken von „Details“ erhält man beim Tourenportal Gpsies.com zusätzliche Informationen und Optionen. Weitere Hilfe dazu gibt es im Gpsies-Wiki.